- Politische Eingriffe belasten US-Aktienmärkte
- Asien unter Druck durch Inflation und Handelsspannungen
- Flucht in sichere Häfen, Druck auf Rohstoffe und Krypto
- Politische Eingriffe belasten US-Aktienmärkte
- Asien unter Druck durch Inflation und Handelsspannungen
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Die Börse aktuell zeigt sich im asiatisch-pazifischen Raum mit gemischten Vorzeichen, nachdem die Wall Street zuvor einen schwachen Handelstag verzeichnete. Sowohl der S&P 500 als auch der Dow Jones Industrial Average gaben von ihren Rekordständen nach. Belastend wirkten vor allem neue politische Eingriffe von US-Präsident Donald Trump in den Immobilien- und Verteidigungssektor.
US-Politik belastet Aktienmärkte
Trump kündigte ein Verbot für große institutionelle Investoren an, weitere Einfamilienhäuser zu erwerben. Zudem unterzeichnete er eine Executive Order, die den Kauf von Aktien von Rüstungsunternehmen untersagt. Verteidigungskonzerne dürfen zudem keine Dividenden ausschütten oder Aktienrückkäufe durchführen, solange sie nicht ihre Produktionskapazitäten ausweiten, Investitionen erhöhen und die aus Sicht der Regierung „überhöhten“ Managementgehälter senken.
Zusätzlich erklärte Trump, dass Führungskräfte in diesen Unternehmen künftig nicht mehr als 5 Millionen US-Dollar jährlich verdienen sollen. Investitionen sollen aus Dividenden, Rückkäufen und Lohnkürzungen finanziert werden – nicht über neue Schulden oder staatliche Mittel.

Quelle: BatchData via Reuters
Reaktionen an der Börse
Diese Aussagen setzten die Märkte spürbar unter Druck. Aktien von Lockheed Martin und Northrop Grumman verloren rund 3 %. Immobilienwerte wie Blackstone gerieten besonders stark unter Verkaufsdruck und büßten zeitweise bis zu 6 % ein, nachdem die Marktkapitalisierung um rund 17 Milliarden US-Dollar sank.
Trotzdem machen sogenannte „Mega-Fonds“ nur etwa 2–3 % der Transaktionen im US-Einfamilienhausmarkt aus. Daher dürfte das Verbot kaum strukturelle Auswirkungen auf die Immobilienpreise haben, da das Kernproblem weiterhin im knappen Angebot und den hohen Zinsen liegt.
Japan und Asien: Konjunktur bleibt angespannt
In Japan fielen die Reallöhne im November im Jahresvergleich um 2,8 % – der stärkste Rückgang seit Januar. Hauptursachen waren sinkende Bonuszahlungen und anhaltend hohe Inflation. Dies erhöht den Druck auf die Kaufkraft der Haushalte und erschwert der Bank of Japan eine geldpolitische Straffung.
Am Anleihemarkt zeigte sich eine schwache Nachfrage nach 30-jährigen japanischen Staatsanleihen. Der Nikkei 225 rutschte unter die Marke von 52.000 Punkten, belastet durch Gewinnmitnahmen im KI-Sektor und neue handelspolitische Spannungen mit China, unter anderem wegen einer Anti-Dumping-Untersuchung zu Dichlorsilan.
Australien: Straffer Ton von der RBA
Andrew Hauser von der Reserve Bank of Australia bestätigte den restriktiven geldpolitischen Kurs. Die Inflationsdaten für November entsprachen zwar den Erwartungen, liegen mit über 3 % jedoch weiterhin zu hoch. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Zinssenkungszyklus beendet ist und im Februar sogar eine Zinserhöhung droht. Kurzfristige Renditen bleiben unterstützt, während der australische Dollar nur begrenzt nachgibt.
Devisen, Rohstoffe und Kryptowährungen
Am Devisenmarkt zählen defensive Währungen wie Japanischer Yen und Schweizer Franken heute zu den Gewinnern. Deutlich unter Druck stehen hingegen AUD- und NZD-Paare, die auf die Schwäche der Rohstoffmärkte reagieren.
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Silber: −2,1 %
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Gold: −0,4 %
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Platin & Palladium: deutliche Verluste
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WTI-Öl: unter 56,5 USD je Barrel, anhaltender Abwärtstrend
Auch der Kryptomarkt zeigt sich schwach: Bitcoin startet mit einem Minus von knapp 1 % in den Handel, Ethereum verzeichnet vergleichbare Verluste.
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