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08:19 · 5. März 2026

BÖRSE AKTUELL: Geopolitische Risiken belasten Aktienmärkte (05.03.26)

Börse aktuell: Marktbericht Börse – Nahostkonflikt belastet Aktien, Öl steigt
Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze
  • Geopolitische Spannungen belasten die Börse aktuell 
  • Rohstoffe profitieren von der Unsicherheit 
  • Technologiesektor liefert positive Impulse 

Der Marktbericht Börse zeigt am heutigen Handelstag eine erhöhte Nervosität an den Finanzmärkten. Der Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran sorgt erneut für Unsicherheit. Während Aktienfutures nachgeben, steigen Ölpreise und der US-Dollar gewinnt an Stärke. Anleger beobachten geopolitische Entwicklungen sowie Unternehmensnachrichten besonders genau.

Börse aktuell: Politische Spannungen im Nahen Osten im Fokus

US-Präsident Donald Trump bewertete das Ausmaß der militärischen Aktionen mit „15 von 10“. Gleichzeitig stimmte der US-Senat dafür, die militärischen Handlungsmöglichkeiten der Regierung im Konflikt mit dem Iran aufrechtzuerhalten.

Der Antrag zur Einschränkung der Befugnisse wurde mit 47 zu 53 Stimmen entlang der Parteilinien abgelehnt. Demokraten unterstützten die Begrenzung, während Republikaner dagegen stimmten. Im Repräsentantenhaus steht noch eine Abstimmung über den Text an.

Parallel dazu meldeten Medien, dass Iran erneut Raketen in Richtung Israel abgefeuert hat. Die humanitären Folgen werden ebenfalls sichtbar: Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk haben bereits 100.000 Menschen Teheran verlassen.

Zudem plant Qatar Airways Evakuierungsflüge nach Europa, wobei der erste Flug von Riad nach Frankfurt gehen soll.

Marktbericht Börse: US-Futures geben nach

Die geopolitische Unsicherheit belastet die Stimmung an den Märkten.

Aktuell zeigen sich die US-Indexfutures schwächer:

  • Nasdaq: −0,5 %

  • S&P 500: −0,4 %

Damit geben die Kontrakte einen Teil der kurzfristigen Erholung aus der gestrigen Sitzung wieder ab.

Rohstoffe: Öl und Gas steigen deutlich

Rohstoffe reagieren stark auf die geopolitischen Spannungen. Besonders der Energiesektor verzeichnet deutliche Gewinne.

  • Brent-Öl: +2 %

  • WTI-Öl: +2 %

  • Erdgas: +1,7 %

Auch Edelmetalle bewegen sich unterschiedlich:

  • Gold: +0,3 % auf 5157 USD

  • Silber: −1,2 % auf 82,70 USD

Die Preisbewegungen spiegeln eine typische Risikoverlagerung in sichere Anlagen und Energiewerte wider.

Devisenmarkt: Dollar gewinnt wieder an Stärke

Am Devisenmarkt zeigt sich eine erneute Dollar-Stärke. Der Dollarindex steigt um 0,3 % und macht damit fast alle Verluste des Vortages wieder wett.

Besonders riskosensitive Währungen geraten unter Druck:

  • AUDUSD: −0,5 %

  • NZDUSD: −0,3 %

Der EURUSD testet aktuell die Unterstützung bei 1,1600 und notiert bei rund 1,1599.

Asienbörsen: Teilweise kräftige Erholung

Während westliche Futures schwächeln, zeigen sich asiatische Märkte teils deutlich stärker.

  • KOSPI (Südkorea): etwa +10 %

  • Nikkei 225: etwa +1,9 %

  • HSCEI (China): etwa −0,5 % nach anfänglicher Erholung

Die starke Bewegung im südkoreanischen Markt sticht dabei besonders hervor.

Unternehmensnews: Broadcom überzeugt mit KI-Wachstum

Eine wichtige Unternehmensmeldung kommt aus dem Technologiesektor.

Broadcom-Aktien steigen im nachbörslichen Handel um 4,7 %. Grund sind Quartalszahlen über den Erwartungen:

  • Umsatz: 19,31 Milliarden USD

  • Umsatzwachstum im KI-Segment: +106 %

Der CEO prognostiziert über 100 Milliarden USD Umsatz mit KI-Chips bis 2027. Besonders die Nachfrage nach dedizierten KI-Beschleunigern für Unternehmen wie Meta und Google treibt das Wachstum.

Rohstoffmarkt: Venezuela liefert Gold für US-Raffinerien

Die staatliche venezolanische Bergbaugesellschaft Minerven hat eine Vereinbarung mit dem Rohstoffhändler Trafigura geschlossen.

Demnach sollen bis zu 1.000 Kilogramm Dore-Gold (unraffiniertes Gold) für den US-Markt geliefert werden. Das Edelmetall soll anschließend in Raffinerien in den USA verarbeitet werden.

Die Vereinbarung wurde während eines Besuchs des US-Innenministers Doug Burgum in Venezuela vorbereitet.

China und Geldpolitik: Wachstum und Zinsen im Blick

China hat ein BIP-Wachstumsziel für 2026 zwischen 4,5 % und 5 % festgelegt.

Weitere wirtschaftspolitische Ziele:

  • Haushaltsdefizit: 4 % des BIP

  • Inflationsziel: 2 %

Von Seiten der europäischen Geldpolitik äußerte sich EZB-Rat Olli Rehn zurückhaltend. Die Zentralbank müsse geopolitische Schocks nüchtern bewerten und dürfe keine vorschnellen Entscheidungen bei den Zinsen treffen.

Fazit: Börse aktuell bleibt geopolitisch getrieben

Der heutige Marktbericht Börse zeigt deutlich, wie stark geopolitische Ereignisse die Märkte bewegen. Während Aktienfutures unter Druck stehen, profitieren Energiepreise und der US-Dollar von der Unsicherheit.

Für Anleger bleibt entscheidend, wie sich der Nahostkonflikt weiterentwickelt und ob zusätzliche wirtschaftliche Auswirkungen auf Energiepreise, Inflation und Geldpolitik folgen.

 

 

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