- Politische Risiken dominieren die Märkte
- Flucht in sichere Häfen
- Asien und Krypto zeigen relative Stärke
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- Asien und Krypto zeigen relative Stärke

Die Börse aktuell zeigt sich zum Wochenstart mit gemischten Vorzeichen. Die asiatischen Aktienmärkte legten überwiegend zu: Der Hang Seng stieg um 1,25 %, der Shanghai Composite um 0,75 % und der australische ASX 200 um 0,41 %. In Japan blieben die Börsen aufgrund eines Feiertags geschlossen. Unterstützung kam von besseren chinesischen Handelsdaten sowie der täglichen Yuan-Festsetzung durch die chinesische Notenbank PBOC.
An der Wall Street deuten die Futures hingegen auf Verluste hin. Hintergrund sind zunehmende Spannungen rund um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed. Anleger agieren defensiver im Vorfeld der US-Inflationsdaten (CPI) sowie der beginnenden Berichtssaison. Die Risikoaversion greift auch auf Europa über, wo die Börsen-Futures ebenfalls nachgeben.
Im Fokus steht zudem Exxon, nachdem Ex-Präsident Donald Trump angedroht hatte, Investitionen des Konzerns in Venezuela zu blockieren. Auslöser waren kritische Aussagen des Exxon-CEO, der den venezolanischen Markt als „nicht investierbar“ bezeichnete.
Zusätzliche Unruhe entstand durch Berichte, wonach Fed-Chef Jerome Powell Vorladungen des US-Justizministeriums erhalten hat. Bundesstaatsanwälte haben Ermittlungen gegen Powell aufgenommen. Im Zentrum stehen die teure Renovierung des Fed-Hauptsitzes in Washington sowie der politische Unmut über das aus Sicht des Weißen Hauses zu langsame Tempo der Zinssenkungen. Senator Thom Tillis kündigte an, Fed-Nominierungen zu blockieren, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind – ein weiterer Belastungsfaktor für die institutionelle Stabilität in den USA.
Auch geopolitisch verschärft sich die Lage. Die USA prüfen mögliche Schritte gegen den Iran, während Europa seine NATO-Präsenz in der Arktis verstärkt, nachdem Trump erneut mit verbalen Drohungen in Richtung Grönland für Irritationen gesorgt hatte.
Am Devisen- und Rohstoffmarkt reagierten Anleger mit Umschichtungen. Der US-Dollar geriet unter Druck, der USD-Index verlor rund 0,2 %. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach sicheren Häfen: Gold legte um 1,4 % zu, Silber sogar um 5,6 %. Der Schweizer Franken wertete deutlich auf (USD/CHF -0,35 %).
Die chinesische Zentralbank setzte den USD/CNY-Fixingkurs bei 7,0108 und damit deutlich schwächer als erwartet. Dies signalisiert den Willen, eine stärkere Aufwertung des Yuan angesichts schwachen Wachstums und deflationärer Tendenzen zu begrenzen.
Am Ölmarkt zog der Brent-Preis an. Die anhaltenden Unruhen im Iran könnten Exporte von bis zu 1,9 Millionen Barrel pro Tag gefährden. Silber führt weiterhin die Gewinne bei den Edelmetallen an, gestützt durch die erhöhte Dollar-Volatilität und spekulative Nachfrage.
Positiv präsentiert sich auch der Kryptomarkt. Bitcoin gewinnt im Tagesverlauf rund 1,65 % und notiert nahe 92.000 GBP. Ethereum steigt um 1,59 % auf etwa 3.158 GBP.
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