- Ruhiger Wochenstart durch Feiertage
- US-Dollar im Fokus – Potenzial für höhere Volatilität zum Wochenschluss
- Yen schwach, Rohstoffe unter Druck
- Ruhiger Wochenstart durch Feiertage
- US-Dollar im Fokus – Potenzial für höhere Volatilität zum Wochenschluss
- Yen schwach, Rohstoffe unter Druck
Die neue Handelswoche startet an den Finanzmärkten ungewöhnlich ruhig. Grund dafür sind Bankfeiertage in China, den USA und Kanada, wodurch die Kassamärkte geschlossen bleiben. Dies dürfte die Marktaktivität deutlich reduzieren und die Volatilität in vielen Anlageklassen vorerst begrenzen.
Besonders relevant: In China dauert die Handelspause aufgrund der Feierlichkeiten zum Lunar New Year sogar bis zum Ende der Woche an.
Asiatische Märkte: Kaum Bewegung durch geringe Volatilität
Entsprechend niedrig war die Volatilität zum Wochenbeginn in Asien. Der japanische Nikkei notiert aktuell leicht im Plus bei +0,02%, während Indiens Nifty 50 um +0,2% zulegen kann.
Marktbericht Börse: Der US-Dollar bleibt das zentrale Thema der Woche
In dieser Woche dürfte vor allem der US-Dollar im Mittelpunkt stehen. Der Markt folgt weiterhin dem Narrativ einer „USD-Rebalancierung“. Laut Credit Agricole wird eher eine Konsolidierung erwartet – größere Bewegungen sind erst bei deutlich schwächeren Daten oder dovishen Signalen der US-Notenbank Fed wahrscheinlich.
Zu den wichtigsten Veröffentlichungen zählen:
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Core PCE (Dezember)
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Vorläufige PMI-Daten (Februar)
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FOMC-Protokoll
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TIC-Report (Dezember) zur Auslandsnachfrage nach US-Anleihen und Aktien
Zusätzliche, nicht im Kalender fest verankerte Volatilität könnte von einem möglichen Urteil des US Supreme Court zu Zöllen am 20. Februar ausgehen.
Diese Kombination macht klar: Besonders zum Ende der Woche könnte es zu spürbar stärkeren Bewegungen im USD und bei US-Treasury-Renditen kommen, vor allem wenn Daten oder Aussagen deutlich vom Marktkonsens abweichen.
Forex: Australischer Dollar stark – Yen deutlich schwächer
Im Devisenhandel zeigt sich heute vor allem der australische Dollar (AUD) als stärkste Währung. Deutliche Verluste verzeichnet dagegen der japanische Yen (JPY).
Die Schwäche des Yen wurde durch enttäuschende Konjunkturdaten ausgelöst: Das japanische BIP wuchs lediglich um 0,2% annualisiert bzw. 0,1% im Monatsvergleich und blieb damit klar hinter den Erwartungen zurück. Die Zahlen bestätigen die fragile Erholung sowie die anhaltende Schwäche bei Exporten und Investitionen.
Diese Mischung aus schwachem Wachstum bei gleichzeitig erhöhter Inflation bringt die Bank of Japan in eine schwierige Lage: Einerseits fehlt die Grundlage für eine aggressive Straffung, andererseits verstärkt sich am Markt die Erwartung, dass eine Normalisierung der Geldpolitik länger auf sich warten lässt – ein klar negativer Faktor für den Yen.
Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch das heutige Treffen zwischen Premierministerin Takaichi und BoJ-Gouverneur Ueda. Marktteilnehmer befürchten, dass die Regierung einen vorsichtigeren Kurs in der Geldpolitik durchsetzen könnte.
Neuseeland: Servicesektor wächst, aber Momentum lässt nach
In Neuseeland wächst der Dienstleistungssektor weiter. Der PSI (Business Sentiment Index) liegt bei 50,9, was Expansion signalisiert. Allerdings verlangsamt sich das Momentum, da Beschäftigung und Lagerbestände rückläufig sind – ein Zeichen zunehmender Vorsicht bei Unternehmen.
Auch die Konsumdaten deuten auf Zurückhaltung hin: Die Ausgaben laut Kartentransaktionen fielen im Januar um -1,1% m/m, trotz eines leichten Anstiegs im Jahresvergleich. Das bestätigt eine saisonale Konsumschwäche nach den Feiertagen und begrenzt kurzfristig die Erwartungen auf stärkere Zinssenkungen. Insgesamt unterstützt dies eine leichte Stabilisierung der Wirtschaft, liefert aber wenig Rückenwind für den NZD.
Rohstoffe: Silber und Gold schwächer – Erdgas mit starken Verlusten
Am Rohstoffmarkt dominieren heute Verluste. Silber fällt um -1,2%, während Gold um -0,83% nachgibt.
Die stärksten Rückgänge zeigt jedoch Erdgas (NATGAS). Investoren reagieren erneut auf die Prognosen überdurchschnittlich hoher Temperaturen im 8- bis 14-Tage-Ausblick. Die Preise sind in diesem Umfeld bereits um fast -7% eingebrochen.
Krypto: Bitcoin unter Druck
Auch am Kryptomarkt überwiegt Zurückhaltung. Bitcoin verliert rund -1% und notiert aktuell nahe 68.000 GBP.
Heatmap der aktuellen Volatilität auf dem Devisenmarkt. Quelle: xStation
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