- UK-Wirtschaft schwächelt deutlich
- Rohstoffe korrigieren trotz geopolitischer Risiken
- Quartalszahlen belasten Aktienmärkte
- UK-Wirtschaft schwächelt deutlich
- Rohstoffe korrigieren trotz geopolitischer Risiken
- Quartalszahlen belasten Aktienmärkte
Großbritannien schwächelt – GBP stabil, HUF unter Druck
Im heutigen Marktbericht Börse stehen vor allem schwache Konjunkturdaten aus Großbritannien im Fokus. Das britische BIP wuchs im vierten Quartal lediglich um 0,1 % QoQ, während das BIP pro Kopf rückläufig war. Diese Entwicklung bestätigt eine spürbare wirtschaftliche Abkühlung und erhöht den Druck auf die Bank of England (BoE), aggressivere Zinssenkungen in Betracht zu ziehen.
Trotz der schwachen Daten zeigt sich das britische Pfund überraschend robust: GBP legt um 0,1 % gegenüber dem US-Dollar zu und gehört damit zu den stärkeren G10-Währungen (nur CHF und NZD schneiden besser ab). Gleichzeitig bleibt die Lage fragil, da das hohe Handelsdefizit das Pfund anfällig macht, sobald der Renditevorteil gegenüber USD und EUR schrumpft.
Auch in Osteuropa bleibt die Lage angespannt: Der ungarische Forint steht weiter unter Druck, EUR/HUF steigt um 0,4 %. Grund sind fallende Inflationsraten, die Zinssenkungen wahrscheinlicher machen, sowie der anhaltende Konflikt zwischen Ungarn und der EU, der die Freigabe wichtiger EU-Mittel gefährdet.
Rohstoffe & Edelmetalle: Öl fällt unter 65 USD – Gold korrigiert
Bei den Rohstoffen zeigt sich im Börse Aktuell-Update eine deutliche geopolitische Komponente. WTI-Öl rutscht unter 65 USD je Barrel, obwohl die Spannungen im Nahen Osten hoch bleiben. Berichten zufolge soll Israels Premierminister Donald Trump drängen, das iranische Raketenprogramm zu stoppen. Trump hingegen scheint eher eine schnelle Einigung im Atomkonflikt zu bevorzugen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden.
Nach der starken Rallye vom Vortag kommt es bei Edelmetallen zu einer moderaten Korrektur:
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Gold notiert unter 5.100 USD
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Silber bleibt über 83 USD
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Platin hält sich knapp über 2.100 USD
Zusätzlich steigt in den USA die Menge an Silberverkäufen an Schrotthändler spürbar. Das könnte die Recyclingquote erhöhen und den globalen Angebotsengpass teilweise verringern.
Marktbericht Börse: Quartalszahlen belasten – Tech schwächelt
Auch die Berichtssaison sorgt für Bewegung. Bei den Einzelwerten stehen folgende Entwicklungen im Fokus:
Unilever (-3 %): Zwar stiegen die zugrunde liegenden Umsätze um solide 4,2 % im Jahresvergleich, doch der Gesamtumsatz von 12,6 Mrd. EUR blieb unter den Erwartungen. Die Aktie fiel in der ersten Handelsstunde um rund 3 %.
Mercedes-Benz (-2 %): Der Autobauer meldete einen drastischen Gewinneinbruch von 57 %. Hauptursache waren Zollkosten in Höhe von rund 1,2 Mrd. USD. Das operative Ergebnis für 2025 lag bei 5,8 Mrd. EUR und damit deutlich unter der Prognose von 6,6 Mrd. EUR.
Im Technologiesektor bleibt die Stimmung ebenfalls negativ:
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Cisco verlor nachbörslich rund 7 % nach enttäuschenden Quartalszahlen.
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Robinhood rutschte um fast 9 %, da die Krypto-Erlöse unter den Erwartungen lagen.
Auf der Watchlist stehen heute Applied Materials und Arista Networks, die nach Börsenschluss ihre Zahlen veröffentlichen.
Kryptowährungen & Politik: Bitcoin stabil – Powell-Thema bleibt präsent
Im Kryptomarkt stabilisiert sich die Lage nach dem starken Abverkauf vom Vortag. Bitcoin hält sich über 67.000 USD, während Ethereum nach dem kurzfristigen Rückgang unter 2.000 USD wieder zulegen kann.
Politisch bleibt die Debatte um Fed-Chef Jerome Powell relevant: Scott Bessent erklärte, dass die Untersuchung nach juristischer Prüfung voraussichtlich durch den Senate Banking Committee geführt wird – und nicht durch das US-Justizministerium.
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