- Tech-Sektor bleibt Hauptbelastungsfaktor
- Asien mit robustem Dienstleistungswachstum
- Gemischtes Bild bei Währungen und Rohstoffen
- Tech-Sektor bleibt Hauptbelastungsfaktor
- Asien mit robustem Dienstleistungswachstum
- Gemischtes Bild bei Währungen und Rohstoffen
Die asiatischen Aktienmärkte starteten am Mittwoch schwächer in den Handel und folgten damit den deutlichen Verlusten an der Wall Street vom Vortag. Vor allem der Technologiesektor stand erneut unter massivem Verkaufsdruck und prägte das globale Marktumfeld.
US-Börsen: Technologieaktien belasten Indizes
Der amerikanische Technologiesektor verzeichnete kräftige Abgaben. Der Nasdaq 100 fiel zeitweise um bis zu 2 % und schloss letztlich 1,43 % tiefer. Der S&P 500 (US500) verlor rund 0,9 % und rutschte auf 6.900 Punkte.
Unter den BigTech-Werten gehörten Nvidia und Microsoft mit Verlusten von über 3 % zu den größten Verlierern. Besonders stark unter Druck stand der IT-Services-Sektor. Dagegen konnten Banken, Rüstungsunternehmen sowie Öl- und Gasproduzenten Kursgewinne verzeichnen.
Software- und Halbleiterwerte stark betroffen
Zusätzliche Belastung kam aus dem Softwarebereich. Die neue Claude Application Layer von Anthropic schürte Sorgen vor disruptiven Geschäftsmodellen. Aktien von Intuit, Salesforce und ServiceNow setzten ihre bereits seit Monaten anhaltenden Abwärtstrends deutlich fort.
Auch der Hardware- und Halbleitersektor geriet unter Druck. Broadcom verlor mehr als 6 %, Micron mehr als 4 %. Eine Ausnahme bildete Palantir, das dank überzeugender Zahlen um 6 % zulegen konnte. Walmart stieg um rund 2,5 % und erreichte erstmals eine Marktkapitalisierung von 1 Billion USD. PepsiCo gewann nach Zahlen über 3 %.
NVIDIA, AMD und politische Unsicherheiten
Medienberichten zufolge wurden die NVIDIA-AI-Chipverkäufe nach China durch US-Sicherheitsauflagen vorübergehend gestoppt.
AMD übertraf zwar im vierten Quartal die Umsatz- und Gewinnerwartungen, enttäuschte jedoch mit einem vorsichtigen Ausblick, was zu deutlichen Kursverlusten im nachbörslichen Handel führte.
Der US-Government-Shutdown endete nach vier Tagen, nachdem der Haushaltsplan verabschiedet und von Präsident Trump unterzeichnet wurde. Dennoch kündigte das Bureau of Labor Statistics (BLS) an, die Januar-Arbeitsmarktdaten sowie die JOLTS-Zahlen diese Woche nicht zu veröffentlichen.
Asien: Dienstleistungssektor mit positiven Signalen
In China stieg der Services-PMI im Januar auf 52,3 und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Monaten. Japan verzeichnete mit 53,7 den stärksten Wert seit elf Monaten, während Australien das kräftigste Wachstum im Dienstleistungssektor seit fast vier Jahren meldete.
Unternehmenszahlen aus Europa
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UBS Group: Besser als erwartete Quartalszahlen und ein Aktienrückkaufprogramm über 3 Mrd. GBP bis 2026
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Novartis: Umsatz leicht unter Erwartungen, Core EPS leicht darüber
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Crédit Agricole: Umsatz über Prognose, Nettogewinn unter Erwartungen
Forex, Rohstoffe und Edelmetalle
Am Devisenmarkt zählen aktuell Euro und britisches Pfund zu den stärksten Währungen. Der japanische Yen sowie der neuseeländische Dollar (NZD) stehen unter Druck. Der NZD/USD gab nach steigender Arbeitslosigkeit in Neuseeland leicht nach, konnte Verluste jedoch begrenzen.
Der Ölpreis (WTI) fällt um rund 0,35 %, nachdem geopolitische Spannungen rund um Iran nur begrenzte Marktreaktionen auslösten. Erdgas (NATGAS) verliert weitere 2 % aufgrund milderer Wetterprognosen in den USA.

Quelle: NOAA
Gold und Silber setzen ihren Aufwärtstrend fort und steigen um 2,4 % bzw. 3 %.
Heatmap der derzeit auf dem Devisenmarkt sichtbaren Volatilität. Quelle: xStation5 von XTB
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