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14:19 · 18. März 2026

📉Gold fällt um 2 %

Gold Prognose: Fed-Entscheidung, Inflation und Ölpreis treiben Gold Preis
Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze
  • Gold Preis kurzfristig unter Druck 
  • Mittelfristig bullische Gold Prognose 
  • Inflation und geopolitische Risiken stützen Gold 

Die US-Notenbank dürfte die Zinsen unverändert lassen und gleichzeitig eine verlängerte Pause im geldpolitischen Zyklus signalisieren. Für die aktuelle Gold Prognose entsteht jedoch ein zunehmend komplexes Umfeld: Ein Ölpreisschock treibt die Inflation, während sich erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Abschwächung und eines nachlassenden Arbeitsmarktes zeigen.

► Gold WKN: 965515 | ISIN: XC0009655157 | Ticker: Gold

Vor der Entscheidung geben die Anleiherenditen leicht nach, während der Gold Preis um knapp 2 % gefallen ist und sich aktuell bei rund 4.900 USD je Unze bewegt. Der Fokus der Märkte liegt auf der Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell sowie den aktualisierten Wirtschaftsprojektionen.


Fed-Entscheidung und Auswirkungen auf den Gold Preis

Zinsentscheidung (USA, 19:00 Uhr dt. Zeit):

  • Prognose: 3,75 % | Vorher: 3,75 %

  • Median-Projektionen (aktuell): 3,375 % | vorher: 3,625 %

  • Nächstes Jahr: 3,125 % | vorher: 3,375 %

Die Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet eine Fortsetzung der aktuellen Zinspolitik. Allerdings könnten einzelne Mitglieder der Fed bereits für Zinssenkungen plädieren, da sich die wirtschaftliche Dynamik abschwächt.

Für den Gold Preis bedeutet dies kurzfristig Gegenwind durch stabile Zinsen, mittelfristig jedoch Unterstützung, sobald Zinssenkungen eingepreist werden.


Ölpreisschock verändert die Gold Prognose

Ein neuer Unsicherheitsfaktor ist der starke Anstieg der Ölpreise auf 80–100 USD pro Barrel infolge geopolitischer Spannungen. Dies wirkt direkt inflationstreibend und verändert die geldpolitischen Erwartungen.

Die Fed dürfte künftig stärker auf sogenannte „zweiseitige Risiken“ hinweisen:

  • steigende Inflation

  • schwächeres Wachstum und Beschäftigung

Für die Gold Prognose ist dieses Umfeld entscheidend: Steigende Inflation spricht grundsätzlich für einen höheren Gold Preis, während restriktive Geldpolitik kurzfristig belastet.


Inflation steigt, Wachstum schwächt sich ab

Die neuen Projektionen zeigen eine klare Richtung:

  • PCE-Inflation steigt auf etwa 3,0 %

  • Kerninflation auf ca. 2,7 %

  • Wachstum sinkt auf rund 2,0 %

  • Arbeitslosenquote steigt auf 4,5 %

Diese Kombination deutet auf ein stagflationäres Umfeld hin – ein klassischer Treiber für einen steigenden Gold Preis.


Arbeitsmarkt als Schlüssel für die Gold Prognose

Ein besonders wichtiger Faktor ist die Schwäche am US-Arbeitsmarkt:

  • Rückgang der Beschäftigung um 92.000 im Februar

  • mögliche Revision auf -112.000

Zusätzlich zeigen regionale Daten stagnierende Einstellungen und eine nachlassende Wirtschaftsdynamik. Sollte sich dieser Trend bestätigen, dürfte dies die Fed zu späteren Zinssenkungen zwingen – ein klar positives Signal für den Gold Preis.


Ausblick: Gold Preis zwischen Zinspolitik und Rezessionsrisiken

Das Basisszenario deutet darauf hin, dass die Fed zunächst abwartet und Zinssenkungen verzögert. Gleichzeitig steigen die Risiken für die Konjunktur.

Gold Prognose:

  • Kurzfristig: Druck durch hohe Zinsen

  • Mittelfristig: Unterstützung durch schwächere Wirtschaft

  • Langfristig: Potenzial durch steigende Inflation und mögliche Zinssenkungen

Die Fed könnte in eine klassische „Policy Trap“ geraten: zu spätes Handeln gegen die Konjunkturabschwächung, gefolgt von aggressiveren Zinssenkungen. In diesem Szenario dürfte der Gold Preis deutlich profitieren.

Gold Prognose im Tageschart

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 18.03.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

Fazit zur Gold Prognose

Die aktuelle Lage spricht für ein gemischtes Bild: Während restriktive Geldpolitik kurzfristig belastet, schaffen Inflation, geopolitische Risiken und eine schwächer werdende Wirtschaft ein unterstützendes Umfeld für Gold.

Damit bleibt die übergeordnete Gold Prognose konstruktiv, insbesondere mit Blick auf die kommenden Monate.

 

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