- Trotz US-Feiertag zeigen Futures deutliche Verluste
- Breite Abgaben durch Zoll- und Konfliktrisiken in Europa
- Euro steigt über +0,5%, Gold (+2%) und Silber (+5%) legen zu; Erdgas springt zweistellig, während Bitcoin und Ethereum klar nachgeben.
- Trotz US-Feiertag zeigen Futures deutliche Verluste
- Breite Abgaben durch Zoll- und Konfliktrisiken in Europa
- Euro steigt über +0,5%, Gold (+2%) und Silber (+5%) legen zu; Erdgas springt zweistellig, während Bitcoin und Ethereum klar nachgeben.
📈 Börse heute: US-Futures schwächer, Europa deutlich im Minus.
Börse Aktuell bleibt der Handel in den USA heute aufgrund eines Feiertags geschlossen. Dennoch lassen sich die Kapitalbewegungen weiterhin über den Futures-Markt beobachten – und es gibt Börse Heute einiges zu verfolgen. US-Präsident Donald Trump hat seine Rhetorik gegenüber Europa und Grönland verschärft und mit 10% Strafzöllen auf Produkte aus europäischen Ländern gedroht, die Truppen auf die Insel entsenden wollen.
🔑 Drei Key Takeaways – Börse aktuell & Börse heute
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Börse Aktuell: Trotz US-Feiertag zeigen Futures deutliche Verluste – besonders der US100 mit über -1%, während Bankenwerte zusätzlich unter Druck geraten.
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Börse Heute in Europa: Breite Abgaben durch Zoll- und Konfliktrisiken, CAC40 am schwächsten (bis -1,9%); Auto- und Techwerte verlieren, Rüstungswerte halten sich besser.
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FX & Rohstoffe: Euro steigt über +0,5%, Gold (+2%) und Silber (+5%) legen zu; Erdgas springt zweistellig, während Bitcoin und Ethereum klar nachgeben.
Die stärksten Verluste zeigen sich beim Nasdaq, der um mehr als 1% nachgibt. Auch S&P 500 und Russell 2000 verlieren rund 1%, während der Dow Jones etwas stabiler bleibt und die Verluste auf 0,8% begrenzt.
Doch damit ist die Reaktion auf Trumps Aussagen noch nicht abgeschlossen. Eine weitere Belastung für die Börse Aktuell ist die näher rückende „Deadline“ rund um mögliche Zinssenkungen bei Kreditkarten, die Trump fordert – ein Schritt, den Betreiber und Banken offenbar nicht mittragen wollen. Dadurch geraten Aktien von Geschäftsbanken sowie anderen Kredit- und Zahlungsdienstleistern zunehmend unter Druck.
In Europa endete die Sitzung ebenfalls deutlich schwächer, da der Markt mögliche Szenarien einer wirtschaftlichen Konfrontation zwischen Europa und den USA einpreist. Besonders stark betroffen sind Autohersteller, aber auch einzelne europäische Technologieunternehmen verzeichnen Verluste. Auf der Gewinnerseite stehen vor allem Rüstungs- und Verteidigungswerte, die von der aktuellen geopolitischen Lage profitieren.
Die größten Abgaben verzeichnet der CAC40, dessen Kontrakte zeitweise um bis zu 1,9% fallen. Auch der niederländische AEX zeigt sich schwach. DAX und FTSE MIA begrenzen ihre Verluste auf unter 1,5%. Spanien und Polen schlagen sich vergleichsweise gut: Hier verlieren Kontrakte auf wichtige Indizes nur 0,4% bzw. 0,2%.
Zusätzlicher Druck kommt in Frankreich auch aus dem Inland: Dort wurde ein „Notfall“-Mechanismus in der Verfassung genutzt, um den Haushalt vorübergehend zu genehmigen – ein Faktor, der die Stimmung an der Börse Heute weiter belastet.
Am Devisenmarkt reagiert der Euro deutlich auf die Spannungen. Der Euro steigt um über 0,5% gegenüber dem US-Dollar. Auch der Schweizer Franken und das britische Pfund legen zu.
Der Konflikt zwischen den USA und Europa stützt zudem die Edelmetalle. Silber steigt um über 5% und erreicht erneut das Niveau von 94 USD. Gold gewinnt rund 2% und nähert sich 4.700 USD.
Der Ölpreis bleibt hingegen stabil: WTI notiert weiterhin um 59 USD. Deutlich dynamischer zeigt sich Erdgas: Bei NATGAS-Kontrakten kam es zu einem regelrechten Sprung, mit Kursanstiegen von bis zu 16%, teilweise sogar 20%. Hintergrund sind sinkende Produktion, niedrige Lagerbestände und plötzliche Frostperioden, die die Marktlage kurzfristig stark verändert haben.
Auch am Kryptomarkt dominiert Unsicherheit: Eine breite Verkaufswelle sorgt für spürbare Verluste. Bitcoin fällt um über 2,5% auf etwa 92.800 USD. Ethereum verliert mehr als 4% und rutscht auf rund 3.200 USD.
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