- Venezuela bleibt ein langfristiger Faktor für die WTI Prognose
- Kurzfristig kein relevanter Markteinfluss
- Chart des Tages signalisiert kurzfristige Stärke
- Venezuela bleibt ein langfristiger Faktor für die WTI Prognose
- Kurzfristig kein relevanter Markteinfluss
- Chart des Tages signalisiert kurzfristige Stärke
Die jüngsten Maßnahmen der USA in Venezuela nach der Machtübernahme von Nicolás Maduro zielen vor allem auf den Wiederaufbau des stark geschädigten Ölsektors ab. US-Energieminister Chris Wright soll in dieser Woche Gespräche mit führenden US-Ölkonzernen führen. Die US-Regierung hofft, dass Unternehmen wie Chevron, ConocoPhillips und weitere Akteure dabei helfen, die Ölproduktion nach Jahren von Misswirtschaft und Korruption wieder hochzufahren.
► WTI WKN:792451 | ISIN:XC0007924514 | Ticker: WTI ÖL
Die Ölkonzerne agieren jedoch vorsichtig. Bevor sie milliardenschwere Investitionen tätigen, fordern sie klare Garantien hinsichtlich politischer Stabilität, Rechtsstaatlichkeit und langfristiger Unterstützung durch die USA. Experten schätzen den notwendigen Kapitalbedarf auf rund 10 Milliarden US-Dollar pro Jahr über das nächste Jahrzehnt.
US-Präsident Donald Trump erklärte, dass kurzfristig keine Wahlen stattfinden werden, da das Land zunächst wirtschaftlich stabilisiert werden müsse. Zudem brachte er staatliche Subventionen für den Wiederaufbau des Ölsektors ins Gespräch. Laut Trump könnten Förderanlagen innerhalb von weniger als 18 Monaten wieder in Betrieb genommen werden. Die beteiligten Unternehmen könnten entweder durch die US-Regierung oder durch zukünftige Produktionserlöse entschädigt werden. Ziel sei es, die Energiepreise für US-Verbraucher zu senken und gleichzeitig die geopolitische Position der USA zu stärken.
WTI Prognose: Kurzfristig kaum Einfluss auf den Ölmarkt
Für den Ölmarkt insgesamt ist kurzfristig kein signifikanter Einfluss durch Venezuela zu erwarten. Raffinerien an der US-Golfküste, die auf schwere venezolanische Rohölsorten ausgelegt sind, könnten potenziell wieder Lieferungen verarbeiten, falls diese schrittweise zurückkehren. Dennoch bleibt der Ausblick klar langfristig geprägt.
Zusätzliche venezolanische Ölproduktion dürfte im Jahresvergleich lediglich moderaten Abwärtsdruck auf die Preise ausüben. Entscheidende Faktoren für das Tempo und das Ausmaß einer Erholung sind die Finanzierung, politische Stabilität und die Bereitschaft der Unternehmen, langfristig zu investieren – ein Schritt, der ohne klare US-Garantien kaum erfolgen dürfte.
Unabhängig davon zeigt der Chart des Tages, dass sich die Ölpreise nicht nur von den anfänglichen Verlusten nach dem Wochenende erholt haben, sondern inzwischen sogar über dem Schlusskurs vom Freitag notieren. Für die WTI Prognose bedeutet dies kurzfristig eine stabile bis leicht positive Tendenz, während langfristige Angebotsfaktoren wie Venezuela vorerst eine untergeordnete Rolle spielen.

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 06.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
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