- EURUSD unter Druck durch geopolitische Risiken
- Gemischte Konjunkturdaten aus der Eurozone
- EURUSD Prognose bleibt datenabhängig
- EURUSD unter Druck durch geopolitische Risiken
- Gemischte Konjunkturdaten aus der Eurozone
- EURUSD Prognose bleibt datenabhängig
Der EURUSD rutschte erneut unter die Marke von 1,1600, nachdem steigende Ölpreise und eine nachlassende Risikobereitschaft an der Wall Street den Dollar stärkten. Dennoch blieb die Schwäche der Gemeinschaftswährung begrenzt, nachdem Berichte über mögliche Entwicklungen rund um die Straße von Hormus sowie Erwartungen steigender Zinsen in der Eurozone für Gegenbewegungen sorgten.
Trotz des klaren Abwärtsdrucks während der asiatischen Sitzung konnte sich der EURUSD wieder über 1,1610 stabilisieren. Der RSI nähert sich dem überverkauften Bereich, während das Handelsvolumen weiterhin niedrig bleibt. Das deutet auf Zurückhaltung der Marktteilnehmer hin, da geopolitische Spannungen, die Veröffentlichung des EZB-Protokolls und der morgige US-Arbeitsmarktbericht (NFP) im Fokus stehen.
► EURUSD WKN 965275 | ISIN EU0009652759 | Ticker: EUR/USD
Forex Aktuell: Diese Faktoren bewegen den EURUSD
Die jüngste Korrektur des US-Dollars war vor allem technischer Natur. Auslöser war ein Bericht der New York Times, laut dem Iran angeblich Gesprächsbereitschaft signalisiert habe. Diese Darstellung wurde jedoch von iranischen Vertretern zurückgewiesen, wodurch die Risikoaversion an den Märkten erneut zunahm.
In diesem Umfeld verhält sich der Euro zunehmend wie eine risikoreiche Anlageklasse. Zu Beginn der Sitzung verlor er ähnlich stark wie klassische Risiko-Währungen aus dem Pazifikraum, darunter der australische Dollar und der neuseeländische Dollar.
Ein wesentlicher Grund ist die geografische Nähe Europas zum Nahen Osten sowie die hohe Sensibilität der Region gegenüber Energiepreisschocks und möglichen humanitären Krisen. Am Optionsmarkt dominieren weiterhin Put-Positionen auf den Euro, was auf anhaltende Sorgen über weitere Kursverluste hindeutet.
Ölpreise und Geopolitik begrenzen Verluste
Die Abwärtsbewegung des Euro wurde teilweise durch einen Bloomberg-Bericht gebremst. Demnach hat Iran die Straße von Hormus bislang nicht geschlossen und signalisiert, internationale Seerechtsregeln einzuhalten.
Über diese Meerenge laufen rund 20 % der weltweiten Öltransporte. Berichten zufolge übte insbesondere China Druck auf Teheran aus, um Lieferunterbrechungen zu verhindern.
Die Brent-Ölpreise gaben daraufhin von knapp 85 auf rund 82,6 US-Dollar nach. Gleichzeitig zeigen Daten des Analysehauses Kpler jedoch weiterhin einen deutlichen Rückgang des Tankerverkehrs in der Region.

Gemischte Konjunkturdaten aus der Eurozone
Die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone stiegen im Jahresvergleich um 2 % und lagen damit über den Erwartungen von 1,7 %. Zudem wurde der Vormonatswert von 1,3 % auf 1,8 % nach oben revidiert.
Im Monatsvergleich fielen die Umsätze jedoch überraschend um 0,1 %, während Ökonomen einen Anstieg von 0,3 % erwartet hatten.
Der Rückgang ist vor allem auf geringere Ausgaben für Kraftstoffe sowie Nicht-Lebensmittel zurückzuführen. Gleichzeitig erhöhte die Revision des Vormonatswertes die statistische Basis deutlich. Zusätzlich dürften ungewöhnlich starke Frostperioden im Januar die Mobilität der Verbraucher und damit auch die Konsumaktivität eingeschränkt haben.
EURUSD Prognose: Zinsfantasie stützt den Euro
Am Swap-Markt wird mittlerweile wieder eine gewisse Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen in der Eurozone im Jahr 2026 eingepreist.
Die aktuellen Einzelhandelsdaten änderten daher wenig an den zentralen Marktsorgen: steigende Energiepreise und die Möglichkeit einer erneuten Inflationsbeschleunigung in Europa.
Kurzfristig bleibt der EURUSD damit stark abhängig von geopolitischen Entwicklungen, den Erwartungen an die Geldpolitik der EZB sowie den kommenden US-Arbeitsmarktdaten. Sollte die Risikoaversion weiter steigen oder die Ölpreise erneut anziehen, könnte der Druck auf den Euro weiter zunehmen.
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