- Chart des Tages: WTI
- Trotz zwischenzeitlicher Kursverluste bleibt der Ölpreis stabil
- Die Entscheidung von OPEC+ stabilisiert den kurzfristigen Ausblick
- Chart des Tages: WTI
- Trotz zwischenzeitlicher Kursverluste bleibt der Ölpreis stabil
- Die Entscheidung von OPEC+ stabilisiert den kurzfristigen Ausblick
Die Ereignisse vom Wochenende in Venezuela haben die globale Nachrichtenlage dominiert, doch die unmittelbaren Auswirkungen auf die Finanzmärkte bleiben bislang begrenzt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Chart des Tages verzeichnen Ölpreise, Edelmetalle und der US-Dollar lediglich moderate Gewinne.
► WTI WKN:792451 | ISIN:XC0007924514 | Ticker: WTI ÖL
Im Fokus der Marktteilnehmer steht vor allem die WTI Prognose, nachdem die politische Lage in Venezuela eine neue Eskalationsstufe erreicht hat.
Venezuela: Politische Entwicklung trifft auf Ölmarkt
Nach Berichten über eine US-geführte Militäroperation wurde Präsident Nicolás Maduro festgenommen. US-Präsident Trump erklärte anschließend, die Vereinigten Staaten hätten nun „vollen Zugang“ zu Venezuelas Ressourcen und strebten eine Rückkehr US-amerikanischer Ölkonzerne in das Land an.
Trotz der politischen Brisanz blieben die physischen Schäden begrenzt:
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Am Hafen von La Guaira wurden lediglich kleinere Infrastrukturschäden gemeldet
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Die Ölproduktion des staatlichen Konzerns PDVSA blieb intakt
WTI Prognose: Kurzfristige Volatilität, begrenzter Angebotsimpuls
WTI-Rohöl reagierte zunächst mit einem Rückgang von rund 0,73 % auf etwa 56,30 US-Dollar je Barrel, konnte sich jedoch rasch erholen und notiert aktuell nahe 57,45 US-Dollar. Der Markt versucht derzeit einzupreisen, ob und in welchem Umfang ausländisches Kapital nach Venezuela zurückkehren könnte.
Obwohl Venezuela nur noch rund 1 % zur globalen Ölproduktion beiträgt, verfügt das Land über etwa 17 % der weltweiten Ölreserven. Berichte über Investitionsinitiativen – darunter ein rund 2 Mrd. US-Dollar schwerer Fonds unter Führung des ehemaligen Chevron-Managers Ali Moshiri – haben die Erwartungen an einen langfristigen Produktionsanstieg gestützt.
Auch US-Ölkonzerne reagierten deutlich positiv:
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Chevron: +7,70 %
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Exxon Mobil: +4,45 %
Diese Kursgewinne basieren auf Spekulationen über eine mögliche Beteiligung am Wiederaufbau der venezolanischen Öl-Infrastruktur.
Langfristige Perspektive dominiert die WTI Prognose
Aus realistischer Sicht bleibt ein schneller Angebotsanstieg jedoch unwahrscheinlich. Der Wiederaufbau von Förderanlagen, Raffinerien und Transportwegen würde Jahre erheblicher Investitionen erfordern. Mehrere Schätzungen gehen davon aus, dass ein relevanter Produktionsanstieg frühestens ab 2030 zu erwarten ist.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Märkte den kurzfristigen Einfluss auf das globale Ölangebot als gering. Diese Einschätzung wurde zusätzlich dadurch gestützt, dass OPEC+ am Wochenende beschlossen hat, die Fördermengen unverändert zu lassen, was den Angebotsausblick für das erste Quartal 2026 stabilisiert.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 05.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Fazit – Chart des Tages und WTI Prognose
Zusammenfassend zeigen die jüngsten Entwicklungen bislang vor allem politische, nicht jedoch fundamentale Auswirkungen auf die Märkte. Der Chart des Tages unterstreicht:
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erhöhte Volatilität im Ölmarkt
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eine moderate Aufwertung des US-Dollars
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steigende Edelmetallpreise als Reaktion auf geopolitische Unsicherheit
Die WTI Prognose bleibt damit kurzfristig stabil, während strukturelle Angebotsveränderungen klar im langfristigen Horizont verankert sind.
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