DE30 testet das 61,8%-Retracement im Bereich von 13.400 Punkten

11:46 13. Juni 2022
  • Europäische Indizes schwächeln
  • DE30 testet Unterstützungszone in der Nähe des 61,8%-Retracements
  • Beiersdorf sieht Umsatz für das Gesamtjahr nahe der oberen Grenze der Prognose

Die europäischen Aktienindizes notieren in der ersten Handelssitzung der neuen Woche niedriger. Die schwache Entwicklung der US-Aktien am Freitag und der schwache Handel in Asien haben die Voraussetzungen für einen schlechten Start in die neue Woche in Europa geschaffen. Der niederländische AEX (NED25) war heute mit einem Minus von 2,6% der schlechteste europäische Wert. Aber auch der deutsche Leitindex (DE30), der französische CAC 40 (FRA40), der polnische WIG20 (W20) und der italienische FTSE MIB (ITA40) verzeichneten ein Minus von 2% oder mehr. 

Starten Sie jetzt oder testen Sie unser Demo-Konto

Live-Konto eröffnen DEMO TESTEN xStation App herunterladen xStation App herunterladen

Quelle: xStation 5

Der deutsche DE30 setzt seine Abwärtsbewegung mit einem Rückgang von über 2% fort. Der Index testete eine Unterstützungszone im Bereich des 61,8%-Retracements des jüngsten Aufwärtsimpulses, schaffte es jedoch nicht, darunter auszubrechen. Den Bullen gelang es, den Kurs von den Tagestiefs zu drücken, aber dennoch handelt der DE30 auf Tagesbasis tief im roten Bereich. Ein Durchbruch unter das vorgenannte Retracement im Bereich von 13.400 Punkten könnte den Weg für einen erneuten Test der Tiefststände von Anfang März bei 12.500 Punkten ebnen. Händler sollten jedoch im Hinterkopf behalten, dass im weiteren Verlauf der Woche eine Reihe von Zinsentscheidungen der Zentralbanken anstehen, darunter die Entscheidungen des FOMC und der Bank of England, die einen großen Einfluss auf die Marktstimmung haben könnten.

Unternehmensnachrichten

Vincent Warnery, CEO von Beiersdorf (BEI.DE), sagte, dass er davon ausgehe, dass der Umsatz im Jahr 2022 in der Nähe der oberen Grenze der unternehmenseigenen Prognose liegen werde. Mittelfristig plant Beiersdorf ein über dem Markt liegendes organisches Umsatzwachstum sowie eine Steigerung der EBIT-Marge um 50 Basispunkte pro Jahr, beginnend ab 2023. Warnery sagte, dass Beiersdorf nach Möglichkeiten für Fusionen und Übernahmen suchen werde, um Lücken in seinem Angebot zu schließen.

Adidas (ADS.DE) hat seinen US-Rivalen Nike wegen angeblicher Patentverletzungen verklagt. Adidas behauptet, dass Nike seine Patente bei mobilen Anwendungen und Schuhanpassungstechnologie verletzt hat.

DHL, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post (DPW.DE), geht davon aus, dass sich die Situation in der globalen Lieferkette im Jahr 2023 stabilisieren wird, da sich die Überlastung der Häfen durch die Verfügbarkeit von mehr Containerschiffen und die nachlassende Nachfrage der Verlader abschwächen wird.

Der jüngste Aufwärtstrend von Beiersdorf (BEI.DE) verblasste und die Aktie kehrte unter die obere Begrenzung von 94,50-97,50 Euro zurück. Die Bullen geben jedoch nicht auf und ein weiterer Ausbruchsversuch über 97,50 Euro kann heute beobachtet werden. Die nächste Widerstandszone, die es zu beachten gilt, falls sich die Kursgewinne fortsetzen, befindet sich unter 99,50 Euro. Quelle: xStation 5

Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

Risikohinweis

CFDs sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Handlungsansätze von XTB dar.

Teilen:
Zurück