- Börse heute: Die US-Börse startet schwächer, wobei der Nasdaq die größten Verluste verzeichnet.
- US-Börse: Zölle, Inflationserwartungen und Bewertungsrisiken bei KI-Aktien belasten die Stimmung.
- Nasdaq: Die 100-Tage-EMA entscheidet über die kurzfristige Richtung des Technologiesektors.
- Börse heute: Die US-Börse startet schwächer, wobei der Nasdaq die größten Verluste verzeichnet.
- US-Börse: Zölle, Inflationserwartungen und Bewertungsrisiken bei KI-Aktien belasten die Stimmung.
- Nasdaq: Die 100-Tage-EMA entscheidet über die kurzfristige Richtung des Technologiesektors.
Die US-Börse dürfte den letzten Handelstag der Woche mit Verlusten beginnen. Anleger blicken auf geopolitische Risiken, steigende Inflationserwartungen und zunehmende Zweifel an den hohen Bewertungen vieler KI-Unternehmen. Während starke Quartalszahlen einzelner Konzerne wie Intel für positive Impulse sorgen, wächst die Skepsis, ob die aktuellen Kursniveaus die makroökonomischen Risiken ausreichend berücksichtigen.
Börse heute: Nasdaq schwächer als S&P 500 und Dow Jones
Der Nasdaq führt die Verluste unter den großen US-Indizes an und gibt vorbörslich rund 1,4% nach. Damit testet der technologieorientierte Index seine wichtige 100-Tage-EMA-Unterstützung.
Der S&P 500 zeigt sich vergleichsweise stabil und notiert leicht im Plus. Auch der Dow Jones behauptet sich besser als der Technologiesektor. Die Entwicklung spricht für eine anhaltende Rotation der Anleger aus wachstumsstarken KI-Aktien hin zu defensiveren und klassischen Industrieunternehmen.
Volatilität innerhalb der Nasdaq-Sektoren - Technologieaktien gehören heute zu den größten Verlierern. Quelle: XTB Research
US-Börse: Zölle und KI-Bewertungen belasten die Stimmung
Neben der sektoralen Rotation rücken auch Positionierungsrisiken stärker in den Fokus. Die historisch niedrige Korrelation zwischen Einzelwerten führt dazu, dass sogenannte Volatilitäts-Dispersionstrades zunehmend aufgelöst werden.
Zusätzlichen Druck erzeugen neue US-Zölle auf Waren aus 60 Volkswirtschaften. In Kombination mit den weiterhin niedrigen Risikoprämien bleiben Investoren vorsichtig und rechnen mit möglichen makroökonomischen Überraschungen.
Größte Gewinner und Verlierer im Nasdaq. Besonders stark unter Druck stehen Unternehmen aus dem Bereich KI-Infrastruktur. Quelle: xStation5
Technische Analyse: Nasdaq testet Schlüsselunterstützung
Der Nasdaq handelt aktuell im Bereich von 28.320 Punkten und bewegt sich damit direkt an seiner 100-Tage-EMA bei 28.389 Punkten sowie einer wichtigen horizontalen Unterstützung bei 28.409 Punkten. Nachdem der Index bereits unter die 10-Tage-EMA (29.050 Punkte) und die 30-Tage-EMA (29.394 Punkte) gefallen ist, bleibt der kurzfristige Trend angeschlagen.
Ein nachhaltiger Bruch unter die aktuelle Unterstützungszone könnte den Weg für eine stärkere Korrektur ebnen. Gelingt den Käufern hingegen eine Verteidigung der 100-Tage-EMA, rückt zunächst das 23,6%-Fibonacci-Retracement bei rund 28.966 Punkten in den Fokus. Der RSI liegt bei 38,7 und signalisiert weiterhin ein Übergewicht der Verkäufer, nähert sich jedoch dem überverkauften Bereich.
Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 24.07.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Unternehmensnachrichten der US-Börse
Oracle (ORCL)
Die Aktie gewinnt nachbörslich rund 2,3%, nachdem das Unternehmen einen Zehnjahresvertrag mit dem US-Verteidigungsministerium abgeschlossen hat. Das Auftragsvolumen beläuft sich in den ersten fünf Jahren auf 3,31 Milliarden US-Dollar und könnte bei Ausübung aller Optionen auf bis zu 6,99 Milliarden US-Dollar steigen. Der Vertrag umfasst lokale Softwarelösungen, SaaS-Anwendungen und professionelle Dienstleistungen.
Verizon (VZ)
Die Aktie verliert vorbörslich 1,2%. Zwar übertraf der Gewinn je Aktie im zweiten Quartal mit 1,30 US-Dollar die Erwartungen von 1,27 US-Dollar und der Ausblick wurde angehoben, der Umsatz von 34,3 Milliarden US-Dollar blieb jedoch leicht unter den Schätzungen. Positiv entwickelte sich der freie Cashflow, der im Jahresvergleich um 24,4% auf 6,4 Milliarden US-Dollar zulegte. Zudem kündigte Verizon Aktienrückkäufe von bis zu 4,5 Milliarden US-Dollar an.
Intel (INTC)
Intel legt vorbörslich mehr als 3% zu. Das Unternehmen erwartet für das dritte Quartal einen Umsatz zwischen 15,8 und 16,8 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit die Markterwartungen deutlich. Wachstumstreiber bleibt die starke Nachfrage nach KI-Prozessoren für Rechenzentren. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 25% auf 16,1 Milliarden US-Dollar, während der bereinigte Gewinn je Aktie 0,42 US-Dollar erreichte. Die Investitionen sollen im Gesamtjahr bei rund 20 Milliarden US-Dollar liegen.
American Express (AXP)
Die Aktie verliert vorbörslich mehr als 3%, obwohl der Gewinn je Aktie mit 4,53 US-Dollar über den Erwartungen lag. Umsatz und Kartengebühren verfehlten die Prognosen leicht. Positiv bleibt der angehobene Jahresausblick für das Umsatzwachstum auf 10%, getragen von einer starken Nachfrage im US-Privatkundengeschäft sowie einer wachsenden Nutzung durch Millennials und die Generation Z.
AMD (AMD)
Die Aktie steigt vorbörslich um rund 1%, nachdem Analysten ihre Kursziele nach der Vorstellung neuer KI-Produkte angehoben haben. Positiv bewertet werden insbesondere das langfristige Potenzial der GPU- und CPU-Plattformen, der geplante Marktstart des Helios-KI-Racksystems sowie mehrere Partnerschaften im Multi-Gigawatt-Bereich.
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FAQ
Warum fällt die US-Börse heute?
Geopolitische Unsicherheiten, neue US-Zölle, steigende Inflationserwartungen und Sorgen über hohe Bewertungen im KI-Sektor belasten die Märkte.
Welche US-Indizes stehen heute im Fokus?
Vor allem der Nasdaq aufgrund seiner deutlichen Schwäche. Auch S&P 500 und Dow Jones werden aufmerksam beobachtet, da sich eine Rotation in defensivere Werte abzeichnet.
Welche Aktien bewegen die US-Börse heute?
Oracle, Intel und AMD profitieren von positiven Nachrichten, während Verizon und American Express nach ihren Quartalszahlen unter Druck stehen.
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