- Deutlich schwächere Inflation in Deutschland
- EZB-Zinserwartungen bleiben dovish
- EURUSD kurzfristig weiter belastet
- Deutlich schwächere Inflation in Deutschland
- EZB-Zinserwartungen bleiben dovish
- EURUSD kurzfristig weiter belastet
Um 14:00 Uhr dt. Zeit wurden die vorläufigen Inflationsdaten aus Deutschland für den Monat Dezember veröffentlicht. Die Zahlen lieferten eine deutliche negative Überraschung und sorgten Forex aktuell für weiteren Abwärtsdruck auf den Euro, insbesondere im Währungspaar EURUSD.
► EURUSD WKN 965275 | ISIN EU0009652759 | Ticker: EUR/USD
Aktuelle Inflationsdaten im Überblick
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Deutscher HVPI:
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2,0 % im Jahresvergleich (Erwartung: 2,2 %, zuvor: 2,6 %)
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0,2 % im Monatsvergleich (Erwartung: 0,4 %, zuvor: −0,5 %)
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Deutscher VPI:
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1,8 % im Jahresvergleich (Erwartung: 2,0 %, zuvor: 2,3 %)
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0,0 % im Monatsvergleich (Erwartung: 0,3 %, zuvor: −0,2 %)
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Damit fiel die Gesamtinflation deutlich niedriger aus als vom Markt erwartet. Auf Monatsbasis stagnierte der Verbraucherpreisindex vollständig.
Inflationsentwicklung: Details und Einordnung
Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) verlangsamte sich auf 2,0 % im Jahresvergleich, während der nationale CPI sogar auf 1,8 % im Jahresvergleich zurückging. Für das Gesamtjahr 2025 wird die durchschnittliche Inflation aktuell auf 2,2 % geschätzt.
Die Kerninflation (VPI ohne Energie und Nahrungsmittel) lag im Dezember vorläufig bei 2,4 % im Jahresvergleich. Die Aufschlüsselung zeigt:
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Güterpreise: starke Disinflation auf 0,4 % im Jahresvergleich
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Energiepreise: −1,3 % im Jahresvergleich
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Lebensmittelpreise: nur noch 0,8 % im Jahresvergleich
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Dienstleistungen: weiterhin erhöht bei 3,5 % im Jahresvergleich
Damit bleibt der Preisdruck im Dienstleistungssektor bestehen, während die Gesamtinflation klar nachlässt.
Regionale Daten bestätigen Abwärtstrend
Bereits zuvor veröffentlichte Landesdaten hatten den schwachen Inflationsdruck angedeutet:
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Nordrhein-Westfalen: 1,8 % im Jahresvergleich (zuvor 2,3 %)
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Sachsen: 1,9 % im Jahresvergleich (zuvor 2,2 %)
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Weitere Bundesländer signalisierten ebenfalls ein schwächeres Inflationsprofil.
EURUSD Prognose: Euro bleibt unter Druck
Nach Veröffentlichung der Daten setzte EURUSD seine Abwärtsbewegung fort. Die schwächere Inflation nährt Erwartungen einer lockereren Geldpolitik der EZB, was den Zinsvorteil des US-Dollars weiter stärkt. Forex aktuell bleibt der Euro damit anfällig für weitere Verluste, solange keine stabilisierenden Impulse aus der Eurozone kommen.

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 06.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Fazit: Die heutigen Inflationsdaten liefern ein klares negatives Signal für die EURUSD Prognose und bestätigen den kurzfristig bärischen Ausblick für den Euro.
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