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10:52 · 6. Januar 2026

EILMELDUNG: Europäische PMIs etwas schwächer als erwartet; Italien verzeichnet starken Rückgang. 🔎

EURUSD Prognose & Forex Aktuell: Eurozonen-PMIs dämpfen Wachstumserwartungen
Das Wichtigste in Kürze
EUR/USD
Devisen
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Das Wichtigste in Kürze
  • Eurozonen-Wachstum verliert an Dynamik 
  • Dienstleistungsinflation bleibt ein zentrales Thema 
  • EURUSD Prognose: begrenztes Aufwärtspotenzial 

Die aktuellen Einkaufsmanagerindizes (PMIs) aus der Eurozone liefern wichtige Impulse für den Devisenmarkt. Forex Aktuell stehen vor allem die Wachstumsperspektiven der Eurozone und deren Einfluss auf die EURUSD Prognose im Fokus. Während der Dienstleistungssektor weiterhin expandiert, zeigt sich eine spürbare Abkühlung der konjunkturellen Dynamik zum Jahresende.

► EURUSD WKN 965275 | ISIN EU0009652759 | Ticker: EUR/USD

Spanien überrascht positiv – Dienstleistungssektor treibt Wachstum

Spanien – Services PMI (Dezember): 57,1 (Prognose: 54,8 | zuvor: 55,6)

Spanien erwies sich als klarer Outperformer innerhalb der Eurozone. Der Dienstleistungs-PMI erreichte ein Zwölfmonatshoch und stützte das Gesamtwachstum deutlich. Eine robuste Binnennachfrage und anhaltende Neueinstellungen sorgten für steigende Neuaufträge, während das verarbeitende Gewerbe vergleichsweise schwach blieb.
Gleichzeitig zog der Kostenauftrieb wieder an, was auf dienstleistungsgetriebene Preisspannungen hindeutet. Der Ausblick für 2026 bleibt jedoch insgesamt positiv – ein stabilisierender Faktor für den Euro.


Italien verliert an Momentum – Wachstum bleibt fragil

Italien – Services PMI: 51,5 (Prognose: 54,2 | zuvor: 55,0)
Italien – Composite PMI: 50,3 (zuvor: 53,8)

In Italien blieb das Wachstum nur knapp im expansiven Bereich. Zwar stiegen die Neuaufträge dank stabiler Inlandsnachfrage deutlich, doch verlangsamte sich die Aktivität im Dienstleistungssektor spürbar. Exportaufträge gaben leicht nach, während Unternehmen nur zurückhaltend Personal aufbauten.
Sinkende Input- und Verkaufspreisinflation belasteten die Margen, was die konjunkturelle Unsicherheit unterstreicht – ein eher neutraler Faktor für die EURUSD Prognose.


Frankreich stagniert – schwache Nachfrage belastet

Frankreich – Composite PMI: 50,0 (Prognose: 50,1 | zuvor: 50,4)
Frankreich – Services PMI: 50,1 (Prognose: 50,2 | zuvor: 51,4)

Die französischen PMI-Daten signalisieren Stagnation. Die Dienstleistungsaktivität verharrte nahezu unverändert, während die Nachfrage – insbesondere aus dem Ausland – schwach blieb. Unternehmen reagierten mit stabiler Beschäftigung, jedoch rückläufigen Auftragsbeständen.
Der deutliche Rückgang des Preisdrucks und zunehmende Rabattaktionen verdeutlichen das fragile wirtschaftliche Umfeld, was den Euro kurzfristig eher belastet.


Deutschland wächst weiter – aber mit nachlassender Zuversicht

Deutschland – Services PMI: 52,7 (Prognose: 52,6 | zuvor: 53,1)
Deutschland – Composite PMI: 51,3 (Prognose: 51,5 | zuvor: 52,4)

Deutschlands Dienstleistungssektor blieb auf Expansionskurs, allerdings mit verlangsamtem Wachstum. Neue Aufträge stiegen nur moderat, während Unternehmen vorsichtig zusätzliche Arbeitskräfte einstellten.
Lohnkosten blieben ein zentraler Inflationstreiber, konnten jedoch nur teilweise an Kunden weitergegeben werden. Die Geschäftserwartungen fielen auf den niedrigsten Stand seit April – ein Warnsignal für die mittelfristige EURUSD Prognose.


Eurozone insgesamt – Wachstum verlangsamt sich

Eurozone – Services PMI: 52,4 (Prognose: 52,6 | zuvor: 53,6)
Eurozone – Composite PMI: 51,5 (Prognose: 51,9 | zuvor: 52,8)

Die Eurozonen-PMIs zeigen, dass sich das Wachstum zum Jahresende auf ein Drei-Monats-Tief verlangsamte. Die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen schwächte sich ab, während der Kostendruck – vor allem durch steigende Löhne im Dienstleistungssektor – wieder zunahm.
Die weiterhin erhöhte dienstleistungsgetriebene Inflation erklärt, warum die EZB bei weiteren Zinssenkungen vorsichtig bleibt. Forex Aktuell wirkt dies stabilisierend, begrenzt jedoch das Aufwärtspotenzial des Euro.


Großbritannien – schwaches Wachstum, steigender Kostendruck

UK – Services PMI: 51,4 (Prognose: 52,1 | zuvor: 51,3)
UK – Composite PMI: 51,4 (Prognose: 52,1 | zuvor: 51,2)

Das Wachstum in Großbritannien blieb marginal und schwächer als erwartet. Zwar erholten sich die Neuaufträge leicht, doch anhaltende Nachfrageprobleme und steigende Kosten setzten die Unternehmen weiter unter Druck. Die Beschäftigung im Dienstleistungssektor ging erneut zurück – ein belastender Faktor für das Pfund im Forex Aktuell-Umfeld.

EURUSD Prognose im 15M Chart

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 06.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.


Fazit: Bedeutung der PMI-Daten für die EURUSD Prognose

Die aktuellen Eurozonen-PMIs deuten auf eine verlangsamte, aber weiterhin positive Expansion hin. Der Dienstleistungssektor bleibt der zentrale Wachstumstreiber, während der wieder zunehmende Kostendruck die EZB zu einer vorsichtigen Geldpolitik zwingt.
Für die EURUSD Prognose bedeutet dies kurzfristig begrenztes Aufwärtspotenzial für den Euro, da nachlassende Konjunkturdynamik und anhaltende Inflation gegensätzliche Impulse liefern. Forex Aktuell bleibt der Fokus klar auf kommenden Konjunkturdaten und geldpolitischen Signalen gerichtet.

 

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