- Dollar kurzfristig im Vorteil
- EZB unter Druck durch Energiepreise
- EURUSD mit bearishem Bias
- Dollar kurzfristig im Vorteil
- EZB unter Druck durch Energiepreise
- EURUSD mit bearishem Bias
Der EURUSD steht aktuell erneut unter Abwärtsdruck und nähert sich der Zone zwischen 1,1450 und 1,1500. Ein stärkerer US-Dollar sowie zunehmende geopolitische Unsicherheit prägen das Marktumfeld. Besonders der Energieschock im Zusammenhang mit dem Konflikt mit Iran hat die Erwartungen an die Geldpolitik sowohl in den USA als auch in Europa deutlich verändert.
Fed-Entscheidung stützt den Dollar
Die US-Notenbank hat die Zinsen wie erwartet bei 3,50 %–3,75 % belassen. Die Kommunikation fiel jedoch restriktiver aus als vom Markt angenommen:
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Weniger Mitglieder des FOMC unterstützen Zinssenkungen
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Inflationsrisiken haben zugenommen
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Prognosen für Lockerungen bleiben bestehen, aber mit geringerer Überzeugung
Jerome Powell betonte, dass steigende Ölpreise die Inflation kurzfristig wieder über 3 % treiben könnten. Gleichzeitig bleibt die Geldpolitik datenabhängig und moderat restriktiv.
Marktreaktion im Forex aktuell:
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Der Dollar gab zunächst nach, konnte sich aber schnell erholen
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EURUSD stieg kurzzeitig, fiel jedoch wieder unter 1,1500
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Der kurzfristige Bias bleibt zugunsten des Dollars
EZB unter Druck durch steigende Ölpreise
In der Eurozone zeigt sich eine deutlich dynamischere Entwicklung. Der Konflikt mit Iran verstärkt die Stagflationsrisiken, die Europa stärker treffen als die USA.
Trotz besserer Vorbereitung im Vergleich zu 2022 bleibt Europa anfällig für steigende Energiepreise. Ölpreise im Bereich von 100–120 USD würden sowohl Wachstum als auch Inflation negativ beeinflussen.
Veränderungen in der EZB-Kommunikation:
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Wechsel von abwartender Haltung zu restriktiverem Ton (Lagarde, Nagel)
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Anhebung der Inflationserwartungen (z. B. 2,1 % → 2,7 %)
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Markt preist zunehmend Zinserhöhungen statt Zinssenkungen ein
Die EZB dürfte die Zinsen dennoch kurzfristig bei rund 2,0 % belassen. Fehlende harte Daten und die Vermeidung von Paniksignalen sprechen gegen sofortige Maßnahmen. Mittel- bis langfristig hängt die Geldpolitik jedoch stark von der Entwicklung der Energiepreise ab.
Zentrale Ereignisse im Forex aktuell
Der heutige Tag ist entscheidend für die EURUSD Prognose, da mehrere europäische Zentralbanken gleichzeitig Entscheidungen treffen:
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SNB: voraussichtlich unverändert bei 0,00 %
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Bank of England: erwartet stabil bei 3,75 %, Fokus auf Abstimmungsverhältnis
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Riksbank: vermutlich unverändert bei 1,75 %
Ein klarer Trend zeigt sich: Zinssenkungserwartungen werden verschoben, während die Notenbanken vorsichtiger oder restriktiver werden. Diese Entwicklung ist jedoch noch nicht vollständig in den tatsächlichen Entscheidungen reflektiert.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 19.03.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Fazit: EURUSD mit leicht bearishem Ausblick
Der EURUSD bewegt sich aktuell zwischen einer restriktiven Fed und einer EZB, deren Erwartungen sich schnell verändern. Der Energieschock und Europas höhere Abhängigkeit von Öl belasten den Euro zusätzlich.
Kurzfristig überwiegt daher ein leicht bearisher Ausblick, wobei der Markt die kommenden Zentralbankentscheidungen genau beobachten wird.
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