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18:19 · 8. Januar 2026

Inflation USA steigt – US Arbeitsmarkt schwächelt

EURUSD Forex Analyse am 08.01.2026
Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze
  • Kurzfristige Inflationserwartungen steigen
  • Der US Arbeitsmarkt zeigt klare Schwächesignale
  • Die Daten stärken den Spielraum für Zinssenkungen der Fed

📊 Inflation USA & Arbeitsmarkt: Neue Warnsignale aus der New-York-Fed-Umfrage

Die jüngste New York Fed Survey of Consumer Expectations liefert wichtige Hinweise zur Lage von Inflation USA, US Arbeitsmarkt und der künftigen Geldpolitik. Während kurzfristige Inflationserwartungen steigen, verschlechtern sich die Einschätzungen zum Arbeitsmarkt deutlich. Gleichzeitig zeigt sich der US Dollar aktuell stark – unterstützt durch verbesserte Handelsdaten. Insgesamt deutet die Umfrage auf eine abkühlende Konjunktur und wachsenden Druck auf die US-Notenbank hin.

► EURUSD WKN: 965275 | ISIN: EU0009652759 | Ticker: EURUSD

✅ Drei Key Takeaways – Inflation USA & US Arbeitsmarkt

  1. Kurzfristige Inflationserwartungen steigen, langfristige bleiben stabil.

  2. Der US Arbeitsmarkt zeigt klare Schwächesignale, insbesondere bei Jobchancen und Lohnwachstum.

  3. Die Daten stärken den Spielraum für Zinssenkungen der Fed, während der US Dollar aktuell von Handelsdaten profitiert.


🔥 Inflation USA: Kurzfristige Erwartungen steigen

Die Inflationserwartungen der US-Verbraucher entwickelten sich uneinheitlich:

  • ⏱️ 1-Jahres-Inflationserwartung: 3,4 % (zuvor 3,2 %)

  • 📆 5-Jahres-Erwartung: 3,0 % (unverändert)

Damit steigen die kurzfristigen Inflationserwartungen, während die mittelfristigen und langfristigen Erwartungen weiterhin gut verankert bleiben. Gleichzeitig nahm die Unsicherheit rund um die Inflation zu. Positiv:

  • 🏠 Erwartungen für Hauspreissteigerungen bleiben bei 3 %

  • 🛢️ Erwartungen für viele Rohstoffpreise sind rückläufig


👷‍♂️ US Arbeitsmarkt: Deutlich schwächere Perspektiven

Der US Arbeitsmarkt liefert das alarmierendste Signal der Umfrage:

  • 📉 Wahrscheinlichkeit, einen neuen Job zu finden: 43,1 %Rekordtief

  • ⚠️ Wahrscheinlichkeit, den Job zu verlieren (12 Monate): 15,2 %

  • 📊 Erwartete höhere Arbeitslosigkeit in 1 Jahr: 41,8 %

Diese Daten deuten auf sinkendes Vertrauen der Arbeitnehmer, geringere Verhandlungsmacht und eine abkühlende Nachfrage nach Arbeitskräften hin. Zusätzlich fiel die erwartete Lohnentwicklung auf 2,5 % und damit unter den 12-Monats-Durchschnitt.


💳 Haushaltsfinanzen: Mehr Sorgen trotz stabiler Einkommenserwartungen

Bei den privaten Haushalten zeigen sich wachsende Risiken:

  • 📉 Wahrnehmung der Kreditverfügbarkeit verschlechtert sich

  • 🚨 Ausfallrisiko bei Krediten auf höchstem Stand seit Anfang 2020

  • 💰 Erwartungen für Einkommens- und Ausgabenwachstum bleiben stabil

Die Stimmung am Aktienmarkt hellte sich leicht auf:

  • 📈 Wahrscheinlichkeit steigender US-Aktienkurse in 12 Monaten: 38 %


🏦 Fed-Ausblick: Mehr Spielraum für Zinssenkungen?

Die Kombination aus:

  • steigenden Job-Sicherheitsängsten

  • schwächeren Lohnzuwächsen

  • nachlassender Arbeitsmarktdynamik

spricht für sinkenden Lohndruck. Damit wächst die Argumentationsbasis für tiefere Zinssenkungen der Fed im weiteren Jahresverlauf, trotz leicht steigender kurzfristiger Inflationserwartungen.


💵 US Dollar aktuell: Stärkste G10-Währung

Der US Dollar zeigt sich heute besonders robust:

  • 💱 EUR/USD: –0,20 %

  • 📈 US-Dollar-Index (DXY): +0,15 %

Unterstützung kommt vor allem durch:

  • 📊 starke US-Handelsbilanzdaten

  • 📉 deutlich verringertes Handelsdefizit


🧾 Fazit: Fed unter Zugzwang, Arbeitsmarkt im Fokus

Die neuesten Daten zur Inflation USA und zum US Arbeitsmarkt zeichnen ein differenziertes Bild: Während die Inflation kurzfristig wieder anzieht, kühlt sich der Arbeitsmarkt spürbar ab. Sinkende Lohnerwartungen und wachsende Jobunsicherheit könnten den Inflationsdruck dämpfen und der Fed den Weg für stärkere Zinssenkungen ebnen. Der US Dollar aktuell bleibt zwar stark, doch die geldpolitische Richtung dürfte sich in den kommenden Monaten weiter zugunsten einer Lockerung verschieben. 

EURUSD Chart (M15) Chartanalyse

EURUSD Chart (M15) Chartanalyse

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 08.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

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