++ Nächste Zollrunde für US-Importe aus China könnte vermieden werden ++Ölhändler erwarten G20-Gipfel und OPEC-Treffen ++ DE30 nahe der 12.300 Punkte-Marke ++
Im Vorfeld des Trump-Xi-Treffens beim G20-Gipfel in Japan (Samstag) versuchen Anleger abzuschätzen, wie die Chancen auf einen Durchbruch stehen und ob wieder mit mehr Volatilität an den Märkten zu rechnen ist. Die Wall Street schloss am Mittwoch nach einer unspektakulären Sitzung flach, wobei der technologielastige NASDAQ mit einem Anstieg von 0,32% outperformte. Während der Asien-Sitzung am Donnerstag ist allerdings wieder eine deutlich höhere Risikobereitschaft zu erkennen, da asiatische Aktien und die Futures der drei großen US-Aktienindizes deutlich zulegen konnten.
Der neue Optimismus kann auf einen Medienbericht der „South China Morning Post” zurückgeführt werden. Laut der Tageszeitung aus Hongkong sollen sich die USA und China auf einen Waffenstillstand geeinigt haben, um die angedrohten Zölle auf chinesische Waren im Wert von 300 Mrd USD abzuwenden. US-Präsident Donald Trump sagte gestern, dass ein Deal möglich sei, sprach aber auch von einem Plan B, der den Abbau von Geschäftsbeziehungen mit China beinhalten würde. Eine Aufschiebung der nächste Zollrunde ist eine deutliche Verbesserung nach dem Abbruch der Gespräche und der erneuten Eskalation im Mai. Man muss sich jedoch weiter die Frage stellen, ob die beiden Seiten auf einen Nenner kommen bzw. ob Zugeständnisse gemacht werden könnten, um einen lang erhofften Deal zu erzielen. Den Finanzmärkten scheinen die neuen Nachrichten vorerst auszureichen.
Das Ergebnis des Trump-Xi-Treffens spielt auch für den Ölmarkt eine zentrale Rolle, da unsichere Aussichten die Nachfrageseite belasten. Andererseits findet am kommenden Montag das Treffen der OPEC und anderer Ölproduzenten statt, bei dem über die Verlängerung der Förderkürzungen entschieden wird - die Vereinbarung vom Dezember 2018 läuft Ende des Monats aus. WTI konnte letzte Woche mit einem Anstieg von ca. 5 USD im Wochenchart ein „Bullish-Engulfing” (Umkehrmuster) ausbilden. Diese Woche können weitere Gewinne beobachtet werden, aber der Ölpreis stößt mit der 200-Tage-Linie (EMA) und der Abwärtstrendlinie ausgehend vom April-Hoch auf Widerstand. Neben den geopolitischen Spannungen im Nahen Osten wurde der jüngste Anstieg auch durch den gestrigen überraschend hohen Lagerabbau von 12,8 Mio. Barrel (DoE-Bericht) gestützt. Nach der raschen Erholung könnte es jedoch aus technischer Sicht zu einigen Gewinnmitnahmen kommen.
Der DE30 konnte die am gestrigen Vormittag erzielten Gewinne nicht alle halten und bildete im Tageschart auch kein bullisches Umkehrsignal aus. Allerdings erfreute sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag nach der erfolgreichen Asien-Sitzung einer höheren Risikobereitschaft. Die Bullen können den Kurs weiter nach Norden bringen und somit den Abstand zu den kürzlich getesteten Unterstützungen ausweiten. Technisch gesehen dürfte eine Annäherung an die Jahreshochs das Basisszenario sein, wobei Anleger vor dem G20-Gipfel vermutlich eine zurückhaltende Haltung einnehmen könnten.
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