Einige Länder haben damit begonnen, die Coronavirus-Beschränkungen zu lockern, doch die Anleger sorgen sich um eine zu frühe Wiedereröffnung der Wirtschaft.
Die jüngsten Daten aus den USA und Europa deuten auf einen beispiellosen Einbruch der Nachfrage hin und die Angst vor einer zweiten Infektionswelle bleibt groß. Die Stimmung wurde auch durch erneute Spannungen zwischen den USA und China belastet. Während US-Präsident Donald Trump mit neuen Zöllen drohte, sprach US-Außenminister Michael Pompeo von „überwältigenden Beweisen”, dass der neuartige Erreger aus einem Wuhan-Labor stamme. Der US500 vertiefte im vorbörslichen Handel seinen Rückgang und testete das Fibonacci-Retracement von 23,6% der sechswöchigen Rallye.
EURUSD konnte am Freitag seine Wochengewinne weiter ausbauen, doch nach einem Fehlausbruch bei 1,0990 (Hoch vom 15. April) bildete das Paar im 4-Stundenchart ein „Shooting-Star” aus. Die Analysten der UOB sehen die gegenwärtige Kursentwicklung als Teil einer breiten Konsolidierungsphase und nicht als Beginn einer Umkehr. Zu Beginn der neuen Handelswoche profitierte der USD von seinem Status als sicherer Hafen. EURUSD kann den Rückgang beim Fibonacci-Retracement von 50% der am vergangenen Donnerstag eingeleiteten Aufwärtsbewegung stoppen.
Der DE30 eröffnete heute Nacht nach dem verlängerten Wochenende deutlich tiefer und versuchte während der asiatischen Sitzung, einige Verluste wieder wettzumachen. Der Kurs befindet sich wieder in der mehrwöchigen Seitwärtsrange zwischen 10.170 und 10.800 Punkten, wobei die Bullen und Bären an der Marke von 10.500 Punkten kämpfen.
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