Der S&P 500 schloss die Vorwoche unter einem wichtigen Tief.
Die Futures auf den S&P 500 deuten auf einen leicht schwächeren Start in die neue Handelswoche hin. In der Vorwoche schloss der Index nach einem Rückgang von fast 5% auf dem niedrigsten Stand seit zwei Monaten. Anleger passen im Vorfeld des Zinsentscheids der Federal Reserve, der am kommenden Mittwoch bekannt gegeben wird, ihre Positionen an. Die höher als erwartet ausgefallene Inflationsrate sowie die soliden Wirtschaftsdaten haben die Erwartung verstärkt, dass die Notenbank die geldpolitische Schraube anziehen muss, um den Preisanstieg einzudämmen. Das US-Börsenbarometer verbuchte die vierte Verlustwoche in fünf Wochen. Der Bruch unter das lokale Tief im Wochenchart könnte den Beginn einer neuen Verkaufswelle signalisieren.
EURUSD gibt am Montag nach und rutscht wieder unter die Parität. Erst am Freitag kehrte das Paar nach drei Erholungsversuchen über die 1,00er-Marke zurück. Nach der bärischen Umkehr vom Dienstag am 61,8%-Retracement des vorherigen Abwärtsimpulses könnte jedoch eine neue Verkaufswelle gestartet worden sein. Ein Bruch unter das Jahrestief, das am 6. September bei 0,9864 erreicht wurde, ist notwendig, um den langfristigen Abwärtstrend zu bestätigen. Der Abstand beträgt etwas mehr als 100 Pips. EURUSD gibt seit drei aufeinander folgenden Monaten nach und ist seit Anfang des Jahres fast um 20% gefallen. Die Dynamik erinnert an die starke Euro-Abwertung in den Jahren 2014 und 2015. Es sei angemerkt, dass der RSI im Monatschart noch keine überverkauften Bedingungen aufzeigt.
Der DE30 hat die Woche tiefer eröffnet und im europäischen Handel die Verluste weiter ausgebaut. Der Index testet das Tief vom 8. September bei 12.684 Punkten. Die scharfe Umkehr der Vorwoche lässt das im Juli bei 12.366 Punkten erreichte Jahrestief näher rücken. Ein Bruch darunter könnte weitere Kursverluste auslösen und den Abwärtstrend bestätigen. Im Wochenchart wäre der Weg danach in Richtung der Unterstützung bei 11.315 Punkten (Tief Oktober 2020) frei. Eine Verteidigung des Jahrestiefs oder eine vorzeitige bullische Umkehr würde für Entspannung sorgen, nicht aber den Abwärtstrend beenden. Die 50-Wochen-Linie kann für die allgemeine Richtung als grobe Orientierung dienen. Der gleitende Durchschnitt verläuft aktuell leicht unterhalb der 14.000er-Marke, und ist daher rund 1.300 Punkte oder 10% entfernt.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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