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09:30 · 4. September 2019

Marktkommentar: DE30 überwindet 12.000-Punkte-Marke

++ ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe enttäuscht ++ Johnson verliert Mehrheit im britischen Parlament ++ DE30-Bullen setzen Erholungskurs fort ++

Schwache US-Daten sorgten für eine gemischte Sitzung an der Wall Street am Dienstag sowie an den asiatischen Aktienmärkten am Mittwoch. Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe verfehlte die Erwartungen und fiel im August von 51,2 auf 49,1 Punkte. Die Umfragedaten deuten zum ersten Mal seit 2016 auf eine Kontraktion im Fertigungssektor hin und zeigen, dass die US-Wirtschaft nicht von einem abschwächenden Wirtschaftswachstum sowie der zunehmenden globalen Rezessionsängsten verschont bleibt. Eine Verschlechterung der Datenlage bekräftigt den Geldmarkt vor dem anstehenden FOMC-Treffen (17. bis 18. September) in seinen hohen Erwartungen an Zinssenkungen. Eine kleine Zinssenkung von 25 Basispunkten wird vollständig eingepreist, während die Chancen auf eine Anpassung in Höhe von 50 Basispunkten in jüngster Zeit gestiegen sind. 

Nach den gestrigen konträren Ansichten einzelner US-Zentralbanker wächst der Druck auf Fed-Chef Jerome Powell. Der St.-Louis-Fed-Präsident James Bullard sprach sich für eine große Zinssenkung aus und argumentiert, dass die US-Notenbank den Erwartungen an den Finanzmärkten sowie dem Handelsstreit zwischen den USA und China voraus sein müsse. Andererseits sieht der Boston-Fed-Präsident Eric Rosengren keine Notwendigkeit für eine Zinssenkung, da sich die US-Wirtschaft derzeit in einem guten Zustand befindet: „Solange wir sehen, dass Konsum und Beschäftigung relativ gesund sind, bin ich nicht annähernd so besorgt". Der am Freitag anstehende NFP-Bericht könnte mehr Klarheit über den künftigen Zinspfad der Fed liefern. 

Der britische Premierminister Boris Johnson verliert am Dienstagabend nach einer Abstimmung die Mehrheit im britischen Parlament. Johnson weigerte sich eine Fristverlängerung für den Brexit zu beantragen, und nun übernehmen die Abgeordneten die Kontrolle über die Agenda im Unterhaus, um ein No-Deal-Szenario zu verhindern. Das Ergebnis (328 zu 301 Stimmen) zeigte, dass neben der Opposition auch 21 Abgeordnete von der Konservativen Partei gegen die eigene Regierung stimmten. Für die vom Premierminister angestrebten Neuwahlen wird eine Zweidrittelmehrheit benötigt, und die Opposition könnte ihn nun dazu zwingen, eine Brexit-Verschiebung von drei Monaten zu beantragen. GBPUSD fiel am Dienstag auf ein 34-Jahrestief (1,1957) und leitete dort eine scharfe Erholung ein. Am Mittwoch notiert das Paar wieder bei 1,2150. Solange die politischen Risiken anhalten, könnten die Gewinne von kurzer Dauer sein.

Der DE30 ist am Mittwoch im Aufwind und erreicht den höchsten Stand seit Anfang August. Nach einer zum Wochenbeginn beobachtenden Verschnaufpause konnten die Bullen die jüngste Aufholjagd fortsetzen und die 12.000-Punkte-Marke zurückerobern. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex bei ca. 12.063 Punkten.

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