++ Anleger hoffen am Abend auf geldpolitische Hinweise ++ Keine Fortschritte beim Brexit-Prozess ++ DE30 nähert sich erneut wichtigen Widerständen ++
Die Märkte erhoffen sich in dieser Woche mehr Klarheit über den geldpolitischen Kurs der Fed und scheinen vor zwei wichtigen Ereignissen eine vorsichtige Haltung einzunehmen. Am heutigen Abend könnte das FOMC-Sitzungsprotokoll mehr Details über die letzte Sitzung im Juli liefern, bei der zum ersten Mal seit der Finanzkrise 2008 eine Zinssenkung vorgenommen wurde. Des Weiteren könnte Fed-Chef Jerome Powell am Freitag beim Notenbank-Treffen in Jackson Hole ein Bild über den Zustand der US-Wirtschaft zeichnen sowie Hinweise für den künftigen Zinspfad geben. Durch die zunehmenden Sorgen um eine globale Rezession sowie den endlosen Handelsstreit zwischen den USA und China sind die Hoffnungen auf geldpolitische Impulse groß.
Wird die Fed reagieren bzw. reichen Zinssenkungen allein aus, um den Abwärtsrisiken entgegenwirken zu können? Für September haben die Märkte bereits eine Zinssenkung um 25 Basispunkte vollständig eingepreist und bis Ende 2020 werden Kürzungen von mehr als 100 Basispunkten erwartet. Powells Botschaft ist daher von entscheidender Bedeutung. Ein deutlich dovischer Ton könnte die US-Anleiherenditen belasten und infolgedessen den USD unter Druck setzen. Der marktbreite S&P 500 verbuchte am Dienstag nach einer dreitägigen Gewinnserie überschaubare Verluste und bildete ein „Bearish-Engulfing” aus. Die lokale Widerstandszone zwischen 2.930 und 2.940 Punkten bleibt jedoch in der Nähe und im vorbörslichen Handel tendieren die Futures nach Norden.
In Europa scheint der Brexit-Prozess trotz der gewährten Verlängerung bis zum 31. Oktober weiter festzustecken. Der britische Premierminister Boris Johnson forderte den EU-Kommissionspräsidenten Donald Tusk in einem Brief auf, die Backstop-Regelung aus dem bisherigen Deal zu streichen. Die EU bleibt ihrer harten Linie treu und besteht auch weiterhin auf die Klausel. Die Grenzfrage bleibt weiterhin das heikelste Thema, da Großbritannien besorgt ist, künftig in den EU-Strukturen gefangen zu bleiben. «Jene, die den Backstop ablehnen und keine realistische Alternative vorschlagen, unterstützen die Errichtung einer Grenze. Auch wenn sie das nicht zugeben», schrieb Tusk auf Twitter. GBPUSD notiert trotz des gestrigen Anstiegs weiterhin nahe dem niedrigsten Stand seit 1985. Am Mittwochmorgen steht das Paar erneut unter Druck und wird innerhalb der jüngsten Konsolidierung zwischen 1,20 und 1,22 gehandelt.
Am deutschen Aktienmarkt ist trotz der gestrigen Verluste an der Wall Street sowie einer gemischten Asien-Sitzung am Mittwoch eine höhere Risikobereitschaft zu beobachten. Der DE30 gleicht die gestrigen Verluste aus und kann zum Zeitpunkt des Schreibens die 11.700-Punkte-Marke zurückerobern. Damit stoßen die Bullen erneut auf einen wichtigen technischen Widerstandsbereich: Übergeordnete Abwärtstrendlinie und 38,2% Fibo-Niveau der Rallye von 2019. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex bei 11.718 Punkten.
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