++ US-Händler kehren an die Märkte zurück ++ USD profitiert vom Handelskonflikt ++ EURUSD verliert weiter an Boden ++ DE30 entfernt sich von 12.000-Punkte-Marke ++
Im August erlebte die Wall Street aufgrund des erneut eskalierenden Handelsstreits zwischen den USA und China einen Ausverkauf. Der Leitindex Dow Jones verlor 1,7%, der marktbreite S&P 500 1,8% und der technologielastige NASDAQ sogar 2,6% an Wert. Die sanftere Rhetorik an der Handelsfront reichte vorerst aus, um weitere Verluste zu vermeiden, die allgemeine Unsicherheit spiegelt sich jedoch bereits in den Daten wider und das Stimmungsbild bleibt fragil. Um das Vertrauen an den Finanzmärkten wieder herzustellen und eine mögliche Aktienrallye einzuleiten, dürfte ein Durchbruch beim Handelskonflikt notwendig sein. Trotz der Zeichen für Verhandlungsgespräche scheinen die USA und China sich schwierig zu tun, einen Termin für das geplante Treffen im September zu finden. Des Weiteren sagte das chinesische Handelsministerium am Montag, dass es bei der Welthandelsorganisation (WTO) Beschwerde gegen die USA einreichen werde, da die neuesten US-Zölle die Vereinbarung vom G20-Gipfel im japanischen Osaka verletzen. Die US-Börse blieb gestern aufgrund eines Feiertages („Labour Day”) geschlossen, wobei sich die Futures des S&P 500 von der Oberseite eines mehrwöchigen Konsoliderungsbereichs entfernten und unterhalb der 2.900-Punkte-Marke schlossen.
Der USD wertete am Montag an breiter Front auf, nachdem bekannt wurde, dass die zwei größten Volkswirtschaften der Welt sich nicht auf einen Termin für die nächsten Verhandlungsgespräche einigen können. Der EURUSD entfernte sich weiter von der wichtigen Unterstützung um die 1,10er-Marke und erreicht im heutigen frühen Handel ein neues Tief in der übergeordneten Abwärtsbewegung - der niedrigste Stand seit Mai 2017. Wenn die Verluste gehalten oder ausgebaut werden, könnte das Paar seine Verlustserie für den siebten Tag in Folge fortsetzen. Technisch gesehen deutet der RSI-Indikator im Tageschart auf einen überverkauften Markt hin, was mit einer potenziellen Aufwärtskorrektur verbunden sein könnte. Eine Zurückeroberung der 1,11er-Marke könnte wieder etwas Vertrauen in die Gemeinschaftswährung schaffen. Der EURUSD bleibt jedoch Short eingestellt, und die Devisenhändler werden sich auf den ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe aus den USA (16:00 Uhr) sowie handelsbezogene Nachrichten konzentrieren.
Am deutschen Aktienmarkt versuchen die Anleger zu beurteilen, ob die Erholung der Vorwoche (fast 470 Punkte) nachhaltig ist - der stärkste Anstieg seit Dezember 2016. Die Aufwärtsbewegung wurde an der psychologisch wichtigen 12.000-Punkte-Marke gestoppt und am Dienstagmorgen können sich die Bären durchsetzen und den DE30 wieder unter die 11.900 Punkte drücken.
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