Der S&P 500 versucht seit einer Woche nach oben auszubrechen und ein neues Rekordhoch zu erreichen. Am Montag erlebte die Wall Street die dritte gemischte Sitzung in Folge.
Das US-Handelsministerium kündigte gestern weitere Beschränkungen für den Tech-Konzern Huawei an, die darauf abzielen, dem chinesischen Unternehmen den Zugang zu kommerziell erhältlichen Chips zu erschweren. Auch die anhaltende politische Unsicherheit in Washington dämpft die Stimmung unter den Anlegern, da sich die Demokraten und Republikaner bei dem neuen Konjunkturpaket in einer Sackgasse zu befinden scheinen. Die Futures der drei großen US-Aktienindizes werden am Dienstag flach gehandelt.
EURUSD konnte am Montag nach mehreren Tests das Hoch der Vorwoche überwinden und die Sitzung auf dem höchsten Stand seit dem 7. August beenden. Am Dienstag wird der Anstieg fortgesetzt, sodass sich das Paar innerhalb von sechs Handelstagen zurück an die obere Grenze der mehrwöchigen Seitwärtsrange (1,17 bis 1,19) zurückgekämpft hat. Die COT-Daten zeigen, dass die spekulative Netto-Positionierung beim Euro auf einem Rekordhoch liegt, doch in letzter Zeit waren die Märkte gut darin, alle Risikofaktoren zu ignorieren.
Der DE30 erlebte am Montag eine sehr volatile erste europäische Handelsstunde. Die Bullen konnten sich schließlich durchsetzen und den lokalen Widerstand bei 12.880 Punkten überwinden. Am Dienstag gibt der Index im vorbörslichen Handel einige seiner gestrigen Gewinne ab und versucht, an der genannten Marke Unterstützung zu finden. Dieser Bereich stimmt mit dem 100er-EMA (H1) sowie der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie überein.
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