Die Wall Street erlebte gestern den schwächsten Tag seit 1987, da US-Präsident Donald Trump vor einer Rezession gewarnt hat.
Der S&P 500 hat nach dem gestern erlittenen Wertverlust von 12% seine gesamten Gewinne von 2019 abgegeben. Auf Wochenbasis unterschritt der RSI erstmals seit der Finanzkrise 2008 die 30er-Marke, sodass ein tieferer Rückgang nicht auszuschließen ist. Andererseits stieg oder fiel der Index sechs Tage in Folge um mindestens 4%. Ein solch volatiles Umfeld spricht nicht für eine Normalisierung. Die Futures versuchen sich heute erneut zu erholen, scheitern allerdings bei 2.500 Punkten.
EURUSD konnte sich gestern nach einer höheren Eröffnung nicht für eine klare Richtung entscheiden, da die Tageskerze lange Schatten sowie einen kleinen Kerzenkörper aufwies. Heute prallt das Paar an der wichtigen horizontalen Widerstandslinie bei 1,1180 ab und testet die 1,11. Die negativen Folgen des Coronavirus für die Eurozone könnten von der lockeren Geldpolitik überschattet worden sein. Man beachte, dass bei 1,11 die 200-Tage-Linie zu finden ist.
Der DE30 hat heute früh versucht, sich zu erholen und damit kurzzeitig die Hoffnung auf eine stärkere Aufwärtskorrektur wiederbelebt. Die psychologisch wichtige Marke von 9.000 Punkten verhinderte jedoch einen weiteren Anstieg. Aktuell notiert der deutsche Leitindex wieder nahe des gestrigen Schlusskurses auf einem Niveau von 8.570 Punkten.
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