Die Aktien in Asien stiegen am Freitag, nachdem die Wall Street gestern auf neuen Rekordhochs schloss. Vor dem NFP-Bericht könnten Anleger jedoch wieder vorsichtiger werden.
Die kürzlich bestätigte Kontrolle der Demokraten über die US-Regierung ebnet den Weg für weitere Konjunkturhilfen. Der designierte Präsident Joe Biden erwägt Berichten zufolge Stimulus-Pakete, Infrastrukturmaßnahmen und höhere Staatsausgaben im Wert von 3 Billionen Dollar. Am Donnerstag weitete der Russell 2000, der 10% der Marktkapitalisierung der US-amerikanischen Aktienmärkte (Small Caps) repräsentiert, seinen dreitägigen Anstieg auf fast 8% aus.
EURUSD verliert am Freitag an Boden und testet das Tief vom 31. Dezember bei 1,2210, sodass das Gap vom Jahresanfang geschlossen wurde. Im gestrigen Intraday-Handel waren ausschließlich Rückgänge zu beobachten, da das Paar an den lokalen Hochs bei 1,2340 (Double-Top) abprallte und die Sitzung in der Nähe des Tagestiefs beendete. Die oben genannte Unterstützung konnte vorerst verteidigt werden, sodass die Bullen weiterhin im Vorteil sind.
Der DE30 notiert am Freitag zum ersten Mal in der Geschichte über der Marke von 14.000 Punkten, nachdem der Index vorbörslich über 100 Punkte an Wert gewann. Der 3-Perioden RSI deutet im H1-Chart seit gestern Abend auf einen überkauften Marktzustand hin, sodass die am Dienstag eingeleitete Aufwärtsbewegung recht fortgeschritten ist. Unterhalb des lokalen Tiefs bei 14.050 Punkten könnten die Bären den Druck erhöhen.
Maximilian Wienke
Marktanalyst bei XTB
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