Die Aktien aus der asiatisch-pazifischen Region wurden am Donnerstag gemischt gehandelt, da Händler befürchten, dass die Notenbanken ihre Notfallprogramme zurückfahren könnten.
Der Aktienmarkt vom chinesischen Festland schnitt am besten ab, nachdem die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai und Chinas Vizepremier Liu He heute Morgen ein „offenes" Gespräch hatten. Beide Seiten versuchen, einige ihrer Differenzen im Handel zu lösen. Dies waren die ersten Handelsgespräche zwischen Washington und Peking seit der Wahl von US-Präsident Joe Biden. Der S&P 500 schwächelt im vorbörslichen Handel leicht und notiert unter der Marke von 4.200 Punkten, die seit drei aufeinanderfolgenden Tagen nicht überwunden werden konnte.
EURUSD ist am Donnerstag im Stundenchart von der wichtigsten Unterstützungszone bei 1,2175 abgeprallt, nachdem das gestern ausgebildete Wochentief unterschritten wurde. Im Bereich bei 1,2175 liegen die Hochs vom 11. und 12. Mai sowie die Tiefs vom 19. und 21. des Monats. Um die Aufwärtstrendstruktur aufrechtzuerhalten, darf die Zone nicht nachhaltig unterschritten werden. Die heutigen Intraday-Verluste wurden bereits wieder ausgeglichen. Entscheidend für die Käufer ist, dass das Bearish-Engulfing, welches gestern im Tageschart ausgebildet wurde, nicht durch einen tieferen Schlusskurs bestätigt wird.
Der DE30 wird am Donnerstag vorbörslich zwischen dem gestrigen Schlusskurs (15.451 Punkte) und dem gestern erreichten Wochentief (15.399 Punkte) gehandelt. Händler sollten darauf achten, ob der Index die untere Grenze der steigenden Keil-Formation (bärisch), die auf das Tief vom 30. Oktober 2020 zurückgeht, verteidigt werden kann. Im Mai wurde die Trendlinie mehrfach unterschritten - Käufer konnten jedoch stärkere Kurseinbrüche verhindern und rechtzeitig Erholungen einleiten. Die wichtigste lokale Widerstandszone ist bei 15.465 Punkten zu finden.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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