++ Kein Ende des Handelskonflikts in Sicht ++ Asiatische Aktienmärkte und Futures der Wall Street fallen weiter ++ Abverkauf beim DE30 nicht aufzuhalten ++
US-Präsident Donald Trump ließ letzte Woche mit seiner überraschenden Zollankündigung den fortlaufenden Handelsstreit zwischen den USA und China erneut eskalieren und verschlechterte damit deutlich die allgemeine Risikobereitschaft. Diese Nachricht kam, nachdem die Fed wie erwartet die Zinsen senkte und die Erwartungen an eine weitere geldpolitische Lockerung dämpfte. China soll sich nicht an das Versprechen gehalten haben, mehr landwirtschaftliche Produkte aus den USA zu kaufen. Interessant ist jedoch, dass Trump laut einem Bericht des Wall Street Journals den Rat seiner Berater ignoriert haben soll. Dies löste einen weiteren Ausverkauf an den weltweiten Aktienmärkten sowie eine Flucht in „sichere Häfen” wie den japanischen Yen, Anleihen und Gold aus.
Hinzu kommen die neuen Entwicklungen am chinesischen Devisenmarkt. Der Yuan (onshore und offshore) wertete gegenüber dem USD deutlich ab und durchbrach die psychologisch wichtige 7er-Marke. Devisenhändler interpretieren den Einbruch als Zeichen, dass Peking bereit sei, die eigene Währung im Handelskonflikt mit Washington zu nutzen. Trump warf den Chinesen in der Vergangenheit immer wieder vor, diese zu manipulieren, um sich bei den Exporten einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Andererseits „versucht die People's Bank of China den Einbruch des Yuan aufzuhalten", sagte Masashi Hashimoto, Senior Währungsanalyst bei der MUFG Bank, sodass dieser eher auf eine Panikreaktion zurückgeführt werden könnte.
Der marktbreite S&P 500 verlor am Freitag weiter an Boden und die Futures deuten zum neuen Wochenbeginn auf eine deutlich tiefere Eröffnung hin. Auch die asiatischen Märkte vertieften heute ihre Abwärtsbewegung, wobei der chinesische Hang Sang (-2,74%) und der südkoreanische KOSPI (-2,56%) die größten Underperformer waren. Der US-Aktienindex versucht den Kurs nahe der 2.900-Punkte-Marke zu stabilisieren, die durch die Aufwärtstrendlinie ausgehend von den Tiefs von Ende 2018 und Anfang Juni 2019 gestärkt wird. Die heutige Sitzung könnte darüber entscheiden, ob die Anleger sich weiter aus risikoreichen Anlagen zurückziehen und möglicherweise die genannte Linie durchbrochen wird, um den jüngsten Trend fortzusetzen. Die nächste wichtige Unterstützung könnte an der 200-Tage-Linie um die 2.845 Punkte gefunden werden.
Der DE30 entwickelte sich im Jahr 2019 deutlich schlechter als die Wall Street und unterschritt bereits letzten Donnerstag seine wichtige Trendlinie sowie am Freitag die von vielen als Orientierung genutzte 200-Tage-Linie (EMA). Aufgrund des beunruhigenden Wochenschlusskurses sollte der heutige Abwärtsdruck auch aus technischer Sicht nicht unbedingt überraschen, da vor allem am Wochenende nichts offenbart wurde, was die Risikobereitschaft hätte verbessern können. Der deutsche Leitindex wird kurz nach der heutigen europäischen Eröffnung 160 Punkte tiefer auf einem Kursniveau von 11.730 Punkten gehandelt.
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