Die US-Indizes deuten am letzten Handelstag der Woche auf eine schwächere US-Eröffnung hin.
Der Future auf den S&P 500 wird am Freitag leicht schwächer unterhalb der 20-Tage-Linie gehandelt - der gleitende Durchschnitt wurde bei der vorgestrigen korrektiven Bewegung erstmals seit dem 19. Juli unterschritten und konnte bei der gestrigen Erholung lediglich getestet werden. Am Donnerstag hatte der marktbreite Aktienindex eine bullische Hammerkerze ausgebildet, nachdem der Kurs am Vormittag von der 50-Tage-Linie abgeprallt war und die Intraday-Verluste im Laufe der Sitzung vollständig ausgeglichen werden konnten.
EURUSD notiert am Freitag leicht im Plus bei 1,1684. Am Donnerstag hatte das Paar das Jahrestief, welches Ende März bei 1,1704 ausgebildet wurde, beim dritten Anlauf durchbrochen - am Mittwoch sowie in der Vorwoche konnten die Käufer den Bereich verteidigen. Durch den gestrigen Rückgang wurde der Abwärtstrend, der mit dem Mai-Hoch (1,2260) begann, bestätigt. Verkäufer könnten das Paar weiter in Richtung des Doppelbodens von Anfang November bei 1,1612 drücken.
Der DE30 gab am Freitag vorbörslich bis auf 15.700 Punkte (-0,60%) nach, nachdem der Index am Donnerstag das 38,2% Fibonacci-Retracement (15.645 Punkte) des Aufwärtsimpulses, der mit dem Juli-Tief begann, verteidigen konnte und die Sitzung mit einer bullischen Hammerkerze beendete. Gestern hatte der Kurs kurzzeitig sowohl die 20-Tage-Linie als auch die 50-Tage-Linie unterschritten - beide gleitenden Durchschnitte konnten jedoch zurückgewonnen werden. Im M30-Chart wäre eine Rückkehr über die Zone zwischen 15.575 und 15.795 Punkten entscheidend.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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