Der US500 gleicht am Dienstag die gestrigen Verluste vollständig aus und versucht die Rallye der letzten Wochen fortzusetzen.
In der Woche bis zum 4. April haben 6,606 Millionen Amerikaner einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Die Fed kündigte jedoch kurz nach der Veröffentlichung (Donnerstag) weitere Notfallhilfen in Höhe von 2,3 Billionen USD an, sodass die US-Aktien den größten wöchentlichen Gewinn seit 1974 verzeichnen konnten. Im heutigen vorbörslichen Handel testen die Futures des US500 das Hoch der jüngsten Rallye bei 2.800 Punkten.
Auch der EUR profitiert heute von der verbesserten Risikostimmung und kann gegenüber dem USD um 0,20% aufwerten. Die Daten zu den Coronavirus-Fällen könnten auf einen möglichen Höhepunkt hindeuten und die Handelsdaten aus China fielen im März besser aus als erwartet. Heute früh prallte das Paar an der lokalen Widerstandszone bei 1,0950 ab und gab daraufhin einige Intraday-Gewinne ab.
Der DE30 notierte heute kurzzeitig auf dem höchsten Niveau seit dem 10. März, doch die Gewinne wurden wieder abgegeben. Der wichtigste Widerstand ist bei 10.900 Punkten zu finden: 50-Tage-Linie und Fibonacci-Retracement von 50% des Ausverkaufs von Februar bis März. Unterhalb der Marke von 10.500 Punkten könnte ein tieferer Rückgang drohen.
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