Wichtige Unterstützung auf dem Prüfstand.
Die Futures auf den S&P 500 fallen am Freitag weiter. Das US-Börsenbarometer hat die gesamten Gewinne der jüngsten viertägigen Rally aufgegeben und testet im vorbörslichen Handel das Tief der Vorwoche (3.883 Punkte). Der Kursrutsch spiegelt die Wetten auf stärkere Zinserhöhungen der Fed wider. Nach den Inflationsdaten vom Dienstag glauben Anleger, dass die Notenbank den Kampf um die Inflation verstärken muss. Einige Daten, wie die zu den Einzelhandelsumsätzen oder Erstanträgen, haben diese Ansicht gestützt. Am letzten Handelstag der Woche wird es also nochmal richtig spannend. Sollte die Unterstützung bei 3.883 Punkten nicht halten, könnten weitere Verluste in Richtung des Jahrestiefs drohen.
EURUSD wird am Freitag wenig verändert unter der Parität gehandelt. Die 1,00er-Marke dient seit dem Rückschlag vom Dienstag als wichtigster Widerstand. Am Donnerstag schloss das Paar mit einem leichten Plus, hielt sich allerdings nur in der Range des Vortages (Inside Bar) auf. Sowohl die Käufer als auch die Verkäufer zögern. EURUSD notiert wieder unter der 50-Tage-Linie sowie der 9-Tage-Linie, sodass das Umfeld bärisch ist. Um jedoch den Abwärtstrend zu bestätigen, muss das Tief vom 6. September bei 0,9864 per Schlusskurs durchbrochen werden. Im Falle einer Trendfortsetzung könnte die Unterstützung bei 0,9607 (Tief September 2002) ein potenzielles Kursziel darstellen.
Der DE30 startete am Freitag schwächer in den Handel und baute die Verluste zu Beginn der europäischen Sitzung weiter aus. Der Index notiert seit gestern unter der 9-Tage-Linie, die Marke von 13.000 Punkten wurde bereits aufgegeben. Die Verkäufer machen Druck und drücken den Kurs in Richtung wichtiger Unterstützungen: 12.684 Punkte (Beginn des kurzfristigen Aufwärtsimpulses), 12.593 Punkte (September-Tief), 12.366 Punkte (Jahrestief). Eine Reaktion auf einen der genannten Bereiche könnte als ein kurzfristiges Entspannungssignal gesehen werden. Sollte die letzte Unterstützung bei 12.366 Punkten nicht halten, würde der übergeordnete Abwärtstrend bestätigt werden. Dies könnte einen panischen Ausverkauf auslösen.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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