- Umfassende Aufklärung zu Khashoggis Tod gefordert
- Trump will aus Abrüstungsvertrag (INF) aussteigen
- Asiatische Aktienmärkte steigen
- DE30 mit starkem Wochenstart
Saudi-Arabien räumt die Tötung von Jamal Khashoggi ein. Der in den USA lebende regierungskritische Journalist verschwand am 2. Oktober während eines Besuchs im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul. Der Kolumnist der Washington Post soll an diesem Tag gefoltert und ermordet worden sein. Die Staatsanwaltschaft in Riad schrieb in der Washington Post von einem tödlichen Kampf und geht von einem Unfall aus. Der staatliche saudische Nachrichtendienst SPA sagte, dass das Treffen nicht wie “erwartet” verlief und die Täter versucht haben sollen, den Tod zu vertuschen. Türkische Ermittlungen gehen wiederum vom Einsatz eines 15-köpfiges saudischen Sonderkommandos aus. Unterdessen hatte die türkische Tageszeitung “Yeni Safak” berichtet, dass einer der mutmaßlichen Täter nicht mehr lebt: Der 31-jährige Mashal Saad al-Bostani, Leutnant der saudischen Royal Air Force, wurde bei einem “verdächtigen” Verkehrsunfall in Riad getötet.
Unter den Festgenommenen befindet sich unter anderem der Vizechef des saudischen Geheimdienstes Ahmed al-Asiri. Laut Geheimdienstquellen (Informationen der Washington Post) könnte der enge Berater des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zum Sündenbock gemacht werden. Politiker aus der ganzen Welt fordern nun eine gründliche Untersuchung von Khashoggis Tod. US-Präsident Trump schenkte der Version aus Riad Glaubwürdigkeit, kündigte aber gleichzeitig auch eine schwere Bestrafung an, sollten die Informationen nicht stimmen.
Donald Trump möchte aus dem 1987 zwischen den USA und der Sowjetunion unterzeichneten Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) aussteigen. Die Abrüstungsverträge stehen schon seit längerem im Fokus beider Länder, insbesondere da sich beide Seiten vorwerfen, die Verträge nicht einzuhalten. Dies könnte die ohnehin schon angespannten Beziehungen belasten.
Der marktbreite S&P 500, der für weltweite Anleger als Stimmungsindikator gilt, kämpft derzeit um eine Verteidigung der 200-Tage-Linie. Zu Beginn der neuen Handelswoche konnten sich die chinesischen und japanischen Aktien deutlich erholen. Sollte sich die Stimmung auch an den Aktienmärkten in Europa ausbreiten, könnten wir möglicherweise auch an den US-Aktienmärkten mit einer Stabilisierung rechnen.
Der DE30 bildete Ende vergangener Woche ein neues Jahrestief bei 11.382 Punkten aus. Die Erholungsversuche waren bisher weniger erfolgreich, daher bewegte sich der DE30 am Freitag berechtigterweise nochmals Richtung der jüngsten Tiefstände. Mit dem bullischen Gap von 30 Punkten am Montagmorgen und einer ordentlichen Aufwärtsdynamik dominieren die Bullen bisher den Markt. Eine Abwärtstrendlinie (H1-Chart) könnte weiteres Aufwärtspotenzial bereits begrenzen. Gelingt den DE30-Bullen ein nachhaltiger Durchbruch?
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