++ Was überwiegt: Risiken oder Erwartungen an US-Zinssenkung? ++ Ölpreis mit potenziellem Doppelboden ++ GBPUSD verliert erneut an Boden ++ DE30 mit Rückgängen im frühen Handel ++
Der Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie die geopolitischen Spannungen im Mittleren Osten belasten die Risikostimmung, während die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed hoch sind und den Aktienmärkten derzeit einen gewissen Halt bieten.
Der marktbreite S&P 500 stieg am Freitag auf ein 5-Wochenhoch, nachdem an den vorherigen Tagen eine leichte Abwärtstendenz zu beobachten war. Eine stärkere korrektive Bewegung konnte nicht nur verhindert werden, sondern mit der gestrigen Tageskerze wurde zudem ein bullisches Umkehrsignal ausgebildet. Die wichtige Unterstützungszone um die 2.880 Punkte-Marke konnte verteidigt werden und technisch gesehen wäre ein Annäherungsversuch an die Jahreshochs nicht auszuschließen. Randy Frederick, Vizepräsident für Trading und Derivate bei Charles Schwab & Co., sagte jedoch, dass es „im Moment nicht viele Aufwärtskatalysatoren gibt". In diesem Kontext könnte man argumentieren, dass Händler sich nicht zu viel erhoffen sollten. Außerdem sollte man sich dessen bewusst sein, dass die Rallye von 2019 bereits überwiegend von Hoffnungen und Erwartungen (Lösung des Handelsstreits und Zurückhaltung der Fed) bestimmt wurde.
Entscheidend für die Wall Street ist letztendlich das Ergebnis des FOMC-Treffens in der nächsten Woche (18. und 19. Juni). Daher könnte man im Vorfeld eine Wartehaltung vermuten, da die Anleger wissen wollen, ob die hohen Erwartungen an Zinssenkungen in diesem Jahr berechtigt sind oder nicht. Aus einer Reuters-Umfrage von dieser Woche geht jedoch hervor, dass die Mehrheit der befragten Ökonomen davon ausgehen, dass die Fed erstmal noch in einer Wartehaltung verbleibt, auch wenn die Chancen auf Zinssenkungen zugenommen haben. Ob die US-Notenbank für eine Überraschung sorgt, werden wir am kommenden Mittwoch erfahren. Kann der US-Aktienmarkt bis dahin seine hohen Kursniveaus halten?
Öl steigt aufgrund der Tanker-Angriffe im Persischen Golf an der Straße von Hormus, die für den Öltransport auf dem Wasserweg eine entscheidende strategische Rolle spielt. Die USA beschuldigen den Iran für den Vorfall und Außenminister Mike Pompeo bekräftigte am Donnerstag in Washington, dass "die Vereinigten Staaten ihre Interessen verteidigen und mit ihren Partnern und Verbündeten zusammenarbeiten werden, um den Welthandel und die regionale Stabilität zu schützen". Brent könnte in der Nähe der 60 USD-Marke einen Doppelboden ausbilden und wird im heutigen frühen Handel bei 61,50 USD gehandelt. Weitere Eskalationen im Mittleren Osten könnten die Preise in die Höhe treiben, während die Sorgen um die Nachfrageaussichten dem einen Dämpfer verpassen könnte.
In Großbritannien führt Boris Johnson nach einer Abstimmung das Rennen um die Position des nächsten Premierministers an. Johnson gewann die Unterstützung von 114 Tories und liegt damit deutlich vor dem zweitplatzierten Jeremy Hunt, dem derzeitigen Außenminister (siehe Grafik). GBPUSD scheiterte am Mittwochmittag an der 1,2750er-Marke und konnte gestern die sich seit Anfang Juni abzeichnende Erholungstendenz nicht aufrechterhalten. Am Freitagmorgen verliert das Paar weiter an Boden (1,2662) und könnte damit den Weg für einen weiteren Ausverkauf in Richtung 1,2560 (Tief 31. Mai) ebnen.
Boris Johnson geht aus der ersten Abstimmung als klarer Sieger hervor. Quelle: Bloomberg
Die DE30-Bullen konnten nach einem guten Start in den Handelstag am Donnerstag die Aufwärtsbewegung nicht fortsetzen und scheiterten später an der Widerstandszone um die 12.200 Punkte-Marke. Aufgrund der starken Anstiege hat der deutsche Leitindex etwas Spielraum für Rücksetzer, allerdings sollten wir bald eine Reaktionen der Käufer sehen, sonst könnte die 12.000 Punkte-Marke bald wieder in den Vordergrund rücken. Technisch gesehen tritt der Markt seit Anfang der Woche auf der Stelle. Die Anzeichen von Schwäche könnten jedoch eine Chance für Bären darstellen, die am Freitag bereits an der 12.100 Punkte-Marke zu lauern scheinen.
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