Nach einer gemischten Sitzung in Asien deuten die Index-Futures der Wall Street auf eine schwächere Eröffnung hin.
Im März blieb der Nasdaq 100 bisher deutlich hinter seinen größten Konkurrenten zurück, was sich darin widerspiegelt, dass der Tech-Index eine Reihe an tieferen Hochs ausgebildet hat und sich im Tageschart überwiegend zwischen dem EMA50 und EMA100 aufhielt. Der S&P 500 war deutlich widerstandsfähiger, da er sich nach dem Rücksetzer zu Beginn des Monats und dem Dip in der vergangenen Woche (langer Schatten) schnell erholen konnte.
EURUSD schwankt am Montag in einer engen Handelsspanne zwischen 1,1773 und 1,1791 in der Nähe des 4-Monats-Tiefs, welches am vergangenen Donnerstag bei 1,1761 erreicht wurde. Am Freitag konnte das Paar eine kleine Gegenbewegung einleiten, doch die 1,18er-Marke blieb trotz eines Tests am Abend unüberwindbar. Seit dem Jahreshoch hat das Paar bereits 4,5% an Wert verloren und ohne eine Rückkehr über das Tief vom 9. März (1,1835) könnten weitere Rückgänge folgen.
Der DE30 startete am Montag schwächer in den Handel und rutschte später unter das Hoch vom 18. März (14.805 Punkte). Am vergangenen Freitag gelang dem Index ein höherer Schlusskurs (Allzeithoch), doch im großen Bild könnte die beschriebene Entwicklung ein Fehlausbruch darstellen. Solange der DE30 jedoch nicht unter das Ausbruchniveau vom Donnerstag bei 14.600 Punkten fällt, das mit dem 61,8% Retracement des jüngsten Aufwärtsimpulses übereinstimmt, bleibt das Basisszenario bullisch.
Maximilian Wienke
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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