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09:20 · 14. Oktober 2019

Marktkommentar: Trump kündigt Teil-Deal mit China an

++ Kritische Streitpunkte bleiben ungeklärt ++ EZB-Ratsmitglieder uneinig bei Geldpolitik ++ DE30 am Montag mit leichter Abwärtstendenz ++

Weltweite Aktienmärkte erlebten am Freitag nach der Ankündigung eines Teil-Abkommens zwischen den USA und China eine Rallye. US-Präsident Donald Trump kündigte „Phase eins“ eines Deals an, der den Schutz des geistigen Eigentums sowie den Kauf von landwirtschaftlichen US-Produkten beinhaltet. Des Weiteren soll die Zollanhebung auf chinesische Waren im Wert von 250 Mrd. USD, die für den 15. Oktober geplant war, ausgesetzt werden. Die vorübergehende Vereinbarung könnte dabei helfen, den Handelsstreit der zwei größten Volkswirtschaften der Welt zu beenden. Laut Trump soll in den nächsten fünf Wochen ein Abkommen unterzeichnet werden. Raoul Leering, Head of International Trade Research bei der ING Bank, sagte jedoch, dass „ein sehr schwieriger Weg vor den US-amerikanischen und chinesischen Verhandlungsführern liegt, um einen Deal abzuschließen, der wirklich Substanz hat". Der S&P 500 gewann letzten Freitag 1,1% an Wert, wobei gegen Ende der Sitzung einige Gewinne wieder abgegeben wurden.

In Europa konzentrierte man sich in der vergangenen Woche auf das EZB-Sitzungsprotokoll der Sitzung vom September. Alle Ratsmitglieder sahen geldpolitischen Handlungsbedarf, waren sich jedoch nicht einig darüber, wie und in welchem Umfang. Die neuesten Kommentare zur europäischen Geldpolitik stammen von Robert Holzmann, der als österreichischer Nationalbankchef Mitglied im EZB-Rat ist und am Sonntag die Wiederaufnahme des Anleihekaufprogramms (QE) scharf kritisierte: Die derzeitige Niedrigzinspolitik habe „sehr, sehr negative ökonomische Effekte. Die negativen Zinsen müssen beseitigt werden. Das Geld zu verschenken führt nicht automatisch dazu, dass die Leute mehr konsumieren oder die Investitionen der Unternehmen steigen". EURUSD durchbrach am Donnerstag die 1,10er-Marke - diese dient Bullen jetzt als übergeordnete Unterstützung

Der DE30 erlebte am Freitag einen Anstieg von 300 Punkten, für ein Überwinden der Widerstandszone bei 12.480 Punkten reichte es jedoch nicht. An diesem Bereich wurden die Bullen im Jahr 2019 bereits einige Male zurückgeworfen. Zum Zeitpunkt des Schreibens wird der deutsche Leitindex etwas tiefer bei 12.415 Punkten gehandelt.

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