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11:15 · 26. September 2019

Marktkommentar: Trump sendet gemischte Signale

++ Diskrepanz zwischen Wall Street und chinesischen Märkten ++ EZB-Direktorin Lautenschläger tritt zurück ++ DE30 im Erholungsmodus; scheitert am Widerstand bei 12.300 Punkten ++ 

Positive Kommentare beim Handelsstreit zwischen den USA und China sowie überraschend starke Daten zum US-Immobilienmarkt verhalfen der Wall Street am Mittwoch zu einer Erholung. Trump sagte am Mittwoch, dass ein Deal mit China immer näher rücke und es eine „gute Chance" für ein Handelsabkommen gäbe. Dies steht im starken Widerspruch zu der am Vortag geäußerten scharfen Kritik an Chinas Verhalten. Langfristige Anleger könnten nach den gemischten Signalen vorsichtig bleiben, und auch die chinesischen Anleger scheinen diesen Optimismus am Donnerstag nicht zu teilen, da der Shenzhen SE Composite und der Shanghai Composite um 0,89% bzw. 2,51% nachgeben. Der marktbreite S&P 500 konnte am Mittwoch seine dreitägige Verlustserie beenden und die Futures nehmen im heutigen vorbörslichen Handel Kurs auf die unterschrittene Marke von 3.000 Punkten auf.

EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger tritt zwei Jahre vor dem offiziellen Ende ihrer Amtszeit zurück. Die genauen Gründe für den Rücktritt wurden bislang nicht genannt. Lautenschläger gilt jedoch als Kritikerin der extrem lockeren Geldpolitik von EZB-Präsident Mario Draghi. Die EZB präsentierte im September mit der weiteren Senkung der Einlagezinsen für Banken sowie der Wiederaufnahme des Anleihekaufprogramms ein umfangreiches Lockerungspacket. Deutschland könnte nun versuchen den Posten neu zu besetzen. EURUSD erlebte gestern eine scharfe Umkehrung gen Süden und am Donnerstag setzt das Paar seine Abwärtsbewegung fort. Zum Zeitpunkt des Schreibens werden die Tiefs vom 3. und 12. September getestet, und ein Durchbruch könnte EURUSD auf den tiefsten Kursstand seit Mai 2017 drücken.

Der GfK-Konsumklimaindex für Oktober zeigte zum ersten Mal seit Februar einen Anstieg (von 9,7 auf 9,9 Punkte). „Somit bleiben die Voraussetzungen bestehen, dass die Binnennachfrage trotz der schwächelnden Weltkonjunktur eine wesentliche Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland bleiben kann”, sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Der DE30 zeigte keine direkte Reaktion auf die Veröffentlichung, nach der europäischen Eröffnung setzten die Bullen jedoch ihren gestern Nachmittag eingeleiteten Erholungskurs fort. Die wichtige Widerstandszone um die Marke von 12.300 Punkten bleibt unüberwindbar, sodass fraglich ist, ob die Gewinne nachhaltig sind. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex bei 12.280 Punkten.

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