Der S&P 500 hält sich über einer kurzfristigen Unterstützung.
Die Futures auf den S&P 500 ziehen sich am Dienstag vorbörslich leicht zurück, nachdem gestern das Tief von vor zwei Wochen bei 3.883 Punkten erfolgreich verteidigt wurde. Dies war der zweite Fehlausbruch auf der Unterseite innerhalb von zwei Handelstagen. Die Fed wird morgen voraussichtlich die Zinsen um 75 Basispunkte anheben. Anleger dürften eine solche Anhebung nun eingepreist haben. Es gibt jedoch die Sorgen, dass eine zu starke Verschärfung der Geldpolitik die Wahrscheinlichkeit einer „harten Landung” erhöht. Aus diesem Grund deutet die kurzfristige Kursstabilisierung nicht zwangsweise darauf hin, dass das US-Börsenbarometer wieder steigt und zu einem Bullenmarkt zurückkehrt. Der Zinsentscheid und Powells anschließende Pressekonferenz könnten einen richtungsweisenden Impuls für die nächsten Wochen liefern.
EURUSD rutscht am Dienstag ins Minus und testet die Parität, nachdem die anfänglichen Gewinne nicht gehalten wurden und der Verkaufsdruck weiter zunahm. Das Paar ist in den vergangenen vier Handelstagen gestiegen, doch gegenüber dem Tief der Vorwoche ist der Kurs in der Spitze nur etwas mehr als 100 Pips nach oben gedrückt worden. Die bullishe Dynamik überzeugt nicht und lässt darauf schließen, dass die Bären bald wieder übernehmen könnten. Der langfristige Abwärtstrend bleibt intakt, und nach den beiden Abprallern am 61,8%-Retracement des übergeordneten Abwärtsimpulses ist ein Test des Jahrestiefs technisch gesehen am wahrscheinlichsten. Ein Anstieg über die 50-Tage-Linie (1,0085) könnte wiederum für etwas Entspannung sorgen.
Beim DE30 zeigt das Doji im Wochenchart, dass der Index zwischen Gewinnen und Verlusten kämpft. Am Montag reagierten die Bullen auf einen wichtigen Unterstützungsbereich - die Tiefs, die zu Monatsbeginn erreicht wurden. Doch durch die heutige scharfe Umkehr und die Abgabe der gesamten Wochengewinne wurde der Abstand zum Jahrestief auf rund 3% verringert. Ein Bruch darunter würde den nach wie vor intakten Abwärtstrend bestätigen. Seit Juli hoffen einige Händler auf einen größeren Boden, da stärkere Kursverluste verhindert werden konnten. Doch je öfter ein Schlüsselbereich getestet wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser gebrochen wird. Die 50-Tage-Linie, die Orientierung für die allgemeine Richtung bietet, verläuft bei 13.180 Punkten - der Abstand beträgt um die 3%.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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