Anleger fragen sich, wann die nächsten US-Konjunkturhilfen genehmigt werden.
Der Future für den S&P 500 zieht sich am Dienstag von seinen Rekordhochs zurück, da der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, sagte, dass ein Hilfspaket vor Mitte März unwahrscheinlich sei. Ein US-Gesundheitsbeamter äußerte sich außerdem besorgt über die Verzögerungen bei Corona-Impfungen. Am Montag bildete der Index eine bullische Hammerkerze aus, nachdem die Intraday-Verluste von ca. 1,6% ausgeglichen werden konnten und der Kurs leicht im Plus schloss.
EURUSD prallte am Dienstag zweimal von der lokalen Widerstandszone bei 1,2145 ab und nähert sich vor der europäischen Sitzung dem gestrigen Tagestief. Am Montag fiel das Paar bis auf 1,2115 (61,8% Retracement), nachdem die Hochs bei 1,2180 nicht überwunden werden konnten und die kurzfristige Unterstützung bei 1,2155 keinen Halt bot. Sollte die Volatilität an den Aktienmärkten zunehmen, könnte der Dollar weiter aufwerten. Bei Kursen über 1,2145 könnte wiederum eine Umkehr bestätigt werden.
Der DE30 testet am Dienstag vorbörslich das gestrige Tagestief bei 13.600 Punkten und könnte bei etwas mehr Verkaufsdruck auf den tiefsten Stand seit einem Monat fallen. Der Index konnte nicht an die Erholung anknüpfen, die am Montag in den letzten Handelsstunden zu beobachten war. Sollte sich der DE30 nicht fangen können, wäre aufgrund der Kursbewegungen vom 25. November bis 23. Dezember bei 13.360 Punkten ein wichtiges Swing-Level zu finden.
Maximilian Wienke
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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