++ US-Aktienindizes korrigieren, NASDAQ underperformt ++ USD erfährt Wiederbelebung ++ TRY wertet nach Eingriff Erdoğans ab ++ DE30 verliert am Dienstag weiter an Boden ++
Die Euphorie rund um den „Waffenstillstand” zwischen den USA und China ist längst verflogen und Anleger widmen sich diese Woche wieder der Geldpolitik. Eine Zinssenkung von 25 Basispunkten wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 98% so gut wie eingepreist, aber nach dem starken US-Beschäftigungszuwachs im Juni, den der NFP-Bericht am Freitag aufzeigte, haben die Märkte ihre Erwartungen an eine „große” Zinsanpassung (50 Basispunkte) deutlich zurückgefahren: 2%. Der schwache Lohndruck sowie die insgesamt enttäuschenden Daten aus den USA dürften jedoch ein niedrigeres Zinsniveau rechtfertigen.
Die Wall Street verbuchte für den zweiten Handelstag in Folge Verluste, wobei der technologielastige NASDAQ mit einem Minus von 0,78% am schlechtesten abschnitt. Für Jerome Powell beginnt am Mittwoch die zweitägige Anhörung vor dem US-Kongress, bei dem der Fed-Chef seinen halbjährlichen Bericht präsentiert und Anleger sich Hinweise zum künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank erhoffen. „Es besteht die Gefahr, dass die Fed nicht so dovisch sein wird, wie die Marktteilnehmer dachten”, sagte Masafumi Yamamoto, Chef-Währungsstratege bei Mizuho Securities in Tokio.
Nachdem die Spekulationen um Zinssenkungen deutlich zurückgegangen sind, erfuhr der USD am Freitag eine starke Aufwertung. Der USDIDX, der gegenüber einem Korb von sechs Währungen gehandelt wird, konnte nicht nur seine Ende Mai eingeleitete Abwärtsbewegung stoppen, sondern auch einen beachtlichen Teil seiner Verluste zurückgewinnen. Der USD bleibt für Devisenhändler weiterhin attraktiv und notiert im heutigen frühen Handel bei 97,037 - der höchste Kursstand seit dem 19 Juni.
Die TRY versucht derweil gegen die zu Beginn der Handelswoche zu beobachtenden Verluste anzukämpfen, nachdem Präsident Recep Tayyip Erdoğan entschied, den Gouverneur der CBRT (Murat Çetinkaya) durch den Vizepräsidenten der Zentralbank Murat Uysal zu ersetzen. Technisch gesehen stößt das USDTRY-Paar um die 5,70er-Marke auf einen sich seit Juni abzeichnenden Boden. Inwieweit diese Entscheidung die TRY beeinträchtigen könnte, muss in nächster Zeit geprüft werden. Fakt ist, dass die türkische Währung erneut zurückgeworfen wurde und andererseits mit einer wiederkehrende USD-Stärke konfrontiert wird.
Der DE30 setzt die am Freitag begonnene Abwärtsbewegung fort, wobei diese bereits im heutigen frühen Handel deutlich an Dynamik gewinnt und zu einem Unterschreiten der 12.400-Punkte-Marke führte. Eine weitere Annäherung an den 200er EMA im H4-Chart (12.270 Punkte) erscheint recht wahrscheinlich. Hauptaufgabe für Bullen ist es, die Kursrückgänge schnellstmöglich zu stoppen und den Kurs zu stabilisieren. Der deutsche Leitindex notiert um 11:45 Uhr bei ca. 12.360 Punkten.
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