Der gestrige Dip an der Wall Street wurde gekauft, doch die Anleger blicken mit Sorge auf die Spannungen zwischen den USA und China.
Trotz des unterzeichneten Phase-1-Deals kam es in den letzten Monaten zu erneuten Spannungen. Donald Trump glaubt, dass das Coronavirus aus einem Labor in Wuhan stammt und kritisierte Pekings Umgang mit der Corona-Pandemie. Der US-Präsident hat die Sanktionen gegen Huawei und ZTE um ein weiteres Jahr verlängert und ein Rückzug aus dem Handelsabkommen sowie erneute Strafzölle sind nicht auszuschließen.
Die USA erhöhen auch den militärischen Druck auf China, nachdem es im Südchinesischen Meer zu Spannungen kam. Die heute veröffentlichten Daten aus China (Einzelhandel, Anlageinvestitionen und Industrieproduktion) werfen einen Schatten auf die Erwartungen einer V-förmigen Erholung und wurden von den Märkten ignoriert. Der Optimismus über die Wiedereröffnung der großen Volkswirtschaften scheint zu überwiegen.
EURUSD stand am Donnerstag erneut unter Verkaufsdruck, doch die Bären konnten wieder einmal die 1,08er-Marke nicht überwinden. Das Paar beendete den Tag mit einer Hammer-Kerze (D1-Chart) bzw. einem Bullish-Engulfing (H4-Chart). Beide Umkehrkerzen sprechen für einen erneuten Test der 1,0850er-Marke. An dieser Widerstandszone sind die Bullen seit letztem Freitag dreimal gescheitert.
Der DE30 verlor im gestrigen Intraday-Handel deutlich an Wert, konnte sich allerdings etwas unterhalb von 10.200 Punkten fangen und die meisten Verluste wieder ausgleichen. Heute hat der Index mit dem 10.500-Punkte-Bereich zu kämpfen, der zusätzlich durch den 100er-EMA (M30-Chart) und das Fibonacci-Retracement von 38,2% des am Montag begonnenen Ausverkaufs gestützt wird.
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