Martkommentar: Goldpreis nicht zu bremsen

11:10 24. Februar 2020

Die Anleger fliehen in sichere Anlagen, da sich die Coronavirus-Ausbreitung außerhalb Chinas beschleunigt und sich die Aussichten für das weltweite Wachstum verschlechtern.

Die US-Aktienfutures erlebten heute zusammen mit den asiatischen Märkten einen panischen Ausverkauf. Die Tnote erfährt eine höhere Nachfrage und notiert auf dem höchsten Niveau seit August 2016, während Gold seine Gewinne der letzten zweieinhalb Wochen ausbauen kann und ein 7-Jahreshoch erreicht. Der JPY kann sich gegenüber dem USD nicht erholen, da dieser seinen Status als sicheren Hafen verloren hat. USDJPY wird heute etwas höher bei 111,35 gehandelt.

EURUSD bildete am Freitag im D1-Chart ein „Bullish-Engulfing" aus. Das schwache EMI-Update aus den USA löste einen Rückgang der 10-jährigen US-Anleiherendite aus und schwächte den USD. Aufgrund der heutigen Risikoaversion (Tnote steigt) könnte sich dieser Trend fortsetzen. Doch nach den Meldungen über die neuen Coronavirus-Ansteckungen in Südkorea und Norditalien sowie den weniger optimistischen EUR-Aussichten scheint der USD nach wie vor attraktiver zu sein. Das Paar notiert heute tiefer bei 1,0820.

Der DE30 eröffnete heute deutlich tiefer und setzte seinen Rückgang in der ersten Handelsstunde fort. Seit dem Allzeithoch, welches am letzten Donnerstag ausgebildet wurde, hat der Index mehr als 5% an Wert verloren. Der Markt befindet sich im freien Fall, da alle kurzfristigen Unterstützungen durchbrochen wurden und bisher nichts auf eine Kursstabilisierung hindeutet. Aktuell notiert der deutsche Leitindex bei 13.104 Punkten.
 

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