- Solide Fundamentaldaten trotz hoher Schadenssummen
- Aktie im Fokus, Bewertung attraktiv
- Charttechnisch kurzfristig bärisch
- Solide Fundamentaldaten trotz hoher Schadenssummen
- Aktie im Fokus, Bewertung attraktiv
- Charttechnisch kurzfristig bärisch
Der Konzern hat in diesem Jahr weniger Belastungen durch Großschadensereignisse erfahren. Das Konzernergebnis 2025 wurde mit 6 Mrd. EUR prognostiziert.
► Münchner Rück WKN: 843002 | ISIN: DE0008430026 | Ticker: MUV2
✅ Drei Key Takeaways
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Solide Fundamentaldaten trotz hoher Schadenssummen
Die Münchener Rück bestätigt für 2025 eine Ergebnisprognose von rund 6 Mrd. EUR. Trotz weiterhin hoher Naturkatastrophenschäden liegen diese im langjährigen Durchschnitt, während die unterdurchschnittliche Großschadensbelastung und der Beitrag der ERGO das Ergebnis stützen. -
Aktie im Fokus, Bewertung attraktiv
Mit einem KGV 2026 von rund 10 und einer prognostizierten Dividendenrendite von knapp 4,7 % gilt die Aktie fundamental als stark unterbewertet. Für langfristig orientierte Anleger bleibt die Münchener Rück damit trotz Kursschwäche attraktiv. -
Charttechnisch kurzfristig bärisch
Sowohl im Tages- als auch im 4-Stunden-Chart dominiert ein bärisches Bild. Solange die Aktie unter wichtigen gleitenden Durchschnitten (SMA20/SMA200) notiert, überwiegen die Abwärtsrisiken. Eine nachhaltige Trendwende wäre erst oberhalb der SMA200 zu erwarten.
Die Münchener Rück blickt auf ein vergleichsweise moderates Jahr bei den Großschadensereignissen zurück. Für das Geschäftsjahr 2025 prognostiziert der Konzern ein Konzernergebnis von rund 6 Mrd. EUR. Trotz der zuletzt schwächeren Kursentwicklung bleibt die Münchener-Rück-Aktie im Fokus langfristig orientierter Anleger.
Fundamentaldaten der Münchener Rück (Prognose & Bewertung)
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Aktueller Kurs | 508,80 EUR |
| Marktkapitalisierung | 65,94 Mrd. EUR |
| Umsatz 2024 | 69,30 Mio. EUR |
| Eigenkapitalquote (2024) | 11,47 % |
| KGV 2026* | 10,13 |
| Dividendenrendite 2026* | 4,73 % |
| 4-Wochen-Performance | −13,07 % |
| Bewertung | stark unterbewertet |
| Branche | Versicherungen |
* Prognose
Parkettgeflüster: Großschäden und Ergebnisentwicklung
Nach Angaben des Konzerns beliefen sich die versicherten Schäden aus Naturkatastrophen 2025 auf rund 108 Mrd. US-Dollar. Zwar lagen diese unter dem Vorjahreswert von 147 Mrd. US-Dollar, überschritten jedoch erneut die Marke von 100 Mrd. US-Dollar und bewegten sich damit im Bereich des Zehnjahresdurchschnitts.
Die teuerste Naturkatastrophe 2025 waren die Waldbrände in und um Los Angeles, die mit rund 40 Mrd. US-Dollar die bislang teuerste Waldbrandkatastrophe weltweit darstellten. Die Hurrikan-Saison in den USA verlief dagegen vergleichsweise glimpflich, mit Schäden von rund 3 Mrd. US-Dollar.
In Europa beliefen sich die Schäden auf 5,5 Mrd. EUR, in der Asien-Pazifik-Region mussten Versicherer 9 Mrd. EUR auszahlen – bei Gesamtschäden von rund 73 Mrd. EUR.
Im 3. Quartal 2025 erzielte die Münchener Rück ein Konzernergebnis von knapp 2 Mrd. EUR. Für die ersten neun Monate summierte sich das Ergebnis auf 5,2 Mrd. EUR. Für das Gesamtjahr bestätigt der Konzern seine Münchener-Rück-Prognose von 6 Mrd. EUR, getragen vor allem durch eine unterdurchschnittliche Großschadensbelastung. Auch die Tochter ERGO leistete mit 304 Mio. EUR einen positiven Ergebnisbeitrag.
Chartcheck Tageschart: Technische Einordnung

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 27.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in EUR. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Nach dem Jahreshoch 2025 bei 615,80 EUR (April) gelang der Aktie im August zwar eine dynamische Erholung, diese reichte jedoch nicht mehr an das Hoch heran. In der Folge setzte eine ausgeprägte Schwächephase ein.
Die SMA200 (554,89 EUR) fungierte wiederholt als harter Widerstand. Zwar kam es kurzfristig zu Überschreitungen, doch fehlte der Aktie die Kraft für eine nachhaltige Trendwende. Auch SMA20 (529,22 EUR) und SMA50 (537,85 EUR) wurden zu Jahresbeginn nach unten verlassen. Aktuell notiert der Titel klar unter der SMA20.
Tageschart-Prognose: bärisch
Solange die Aktie per Tagesschluss unter der SMA20 notiert, bleibt das Risiko weiterer Abgaben erhöht. Ein mögliches Ziel ist das offene GAP bei 486,50 EUR. Darunter rücken 460,80 / 457,80 EUR sowie das GAP bei 444,50 EUR in den Fokus.
Münchener Rück Prognose – mittelfristiger Ausblick (12–18 Monate)
Für langfristig orientierte Anleger überwiegen derzeit die Abwärtsrisiken. Erst eine nachhaltige Rückeroberung der SMA200 würde das Chartbild wieder bullisch aufhellen.
Wahrscheinlichkeiten (Tageschart):
-
Bull-Szenario: 45 %
-
Bear-Szenario: 55 %
4-Stunden-Chart: Kurzfristige Perspektive

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 27.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in EUR. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Seit Mitte Oktober bewegte sich die Aktie überwiegend seitwärts im Bereich der SMA200 (539,07 EUR). Zu Jahresbeginn kam es jedoch zu einem dynamischen Bruch dieser Linie. Weder SMA20 noch SMA50 konnten zuletzt als Unterstützung dienen.
Auch auf dieser Zeitebene bleibt das Chartbild bärisch. Erst eine Rückeroberung der SMA20, gefolgt von einem Anstieg über die SMA50, würde das Bild neutralisieren. Oberhalb davon rückt erneut die SMA200 in den Fokus.
4h-Chart-Prognose: bärisch
Wahrscheinlichkeiten (3-Monats-Ausblick):
-
Bull-Szenario: 40 %
-
Bear-Szenario: 60 %
Wichtige Kursmarken der Münchener-Rück-Aktie
Widerstände:
508,33 · 514,35 · 515,46 · 523,22 · 529,22 · 532,16 · 537,85 · 539,08 · 554,89
Unterstützungen:
504,00 · 486,50 (GAP) · 460,80 · 422,70
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