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17:06 · 25. Februar 2026

Öl Preis unter Druck: WTI-Öl reagiert auf massive Lageraufbauten

WTI Öl Analyse am 25.02.2026
Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze
  • Massive Lageraufbauten belasten den Öl Preis
  • WTI-Öl zwischen Risikoaufschlag und Überangebot
  • Fundamentale Schwäche nimmt zu

Öl Preis unter Druck: WTI-Öl zwischen Überangebot und Iran-Risiko 🛢️

Der Öl Preis gerät erneut unter Druck. Aktuelle Daten der US-Energiebehörde EIA zeigen einen massiven Anstieg der Rohöllagerbestände – deutlich stärker als vom Markt erwartet. Gleichzeitig bleibt das WTI-Öl gefangen zwischen geopolitischer Risikoprämie und zunehmenden Anzeichen eines globalen Überangebots.

Während politische Spannungen rund um Iran kurzfristig stützen könnten, sprechen die Fundamentaldaten eine klare Sprache: Das Angebot wächst schneller als die Nachfrage.

► WTI ÖL WKN: 792451 | ISIN: XC0007924514 | Ticker: OIL.WTI

🔎 Drei Key Takeaways

1️⃣ Massive Lageraufbauten belasten den Öl Preis
Rohöllager +15,99 Mio. Barrel – weit über den Erwartungen von +1,2 Mio.

2️⃣ WTI-Öl zwischen Risikoaufschlag und Überangebot
Geopolitische Prämie wird auf 3–10 USD je Barrel geschätzt.

3️⃣ Fundamentale Schwäche nimmt zu
Raffinerieauslastung sinkt, globale Anbieter senken Preise.


EIA-Daten: Deutlich bearishes Signal für den Öl Preis 📉

Die aktuellen EIA-Zahlen zeigen eine klare Verschiebung im physischen Markt:

  • Rohöllagerbestände: +15,99 Mio. Barrel (Erwartet: +1,2 Mio.)

  • Benzinbestände: -1,01 Mio. Barrel

  • Destillate: +0,25 Mio. Barrel (Erwartet: -1,9 Mio.)

  • Cushing: +0,88 Mio. Barrel

  • Raffinerieauslastung: -2,4 Prozentpunkte

  • US-Produktion: stabil bei ca. 13,5 Mio. Barrel/Tag

Zwar liegen die Lagerbestände weiterhin unter dem 5-Jahres-Durchschnitt, doch die aktuelle Dynamik bestätigt eine deutliche Rückkehr des Überangebots.

Saisonal betrachtet steigen die Bestände aktuell stark an – ein Muster, das den WTI-Öl Preis zusätzlich belastet.


Geopolitische Spannungen: Iran bleibt Unsicherheitsfaktor ⚠️

Trotz der schwachen Fundamentaldaten bleibt der Markt angespannt:

  • US-Rhetorik gegenüber Iran verschärft sich

  • Risiko einer Blockade der Straße von Hormus

  • Rund 20 % des globalen Ölhandels laufen durch diese Passage

Ein militärisches Eskalationsszenario könnte den Öl Preis kurzfristig deutlich über 100 USD treiben. Aktuell wird eine geopolitische Risikoprämie von etwa 3 bis 10 USD je Barrel eingepreist.

Gleichzeitig signalisiert Washington Gesprächsbereitschaft – die Märkte warten gespannt auf weitere Entwicklungen.


Globales Überangebot gewinnt an Bedeutung

Auf der Angebotsseite mehren sich die Belastungsfaktoren:

  • Russland und Iran gewähren China Preisnachlässe von 11–12 USD je Barrel

  • Produktionsausweitung gewinnt politisch an Bedeutung

  • „Net Zero“-Narrative verlieren an Einfluss

  • Fokus vieler Staaten liegt auf Energieversorgung und Preisstabilität

Solange es nicht zu einer offenen militärischen Konfrontation kommt, dürfte das Überangebot den WTI-Öl Preis in einer Spanne um aktuell 66 USD deckeln.


Fazit

Der Öl Preis steht vor einem klaren Spannungsfeld: Auf der einen Seite geopolitische Risiken, auf der anderen Seite ein sich verfestigendes globales Überangebot.

Die jüngsten EIA-Daten sind ein stark bearishes Signal für WTI-Öl. Ohne eine Eskalation im Nahen Osten dürfte der fundamentale Druck dominieren und Preissteigerungen begrenzen.

Kurzfristig bleibt die Volatilität hoch – mittelfristig sprechen die Daten jedoch eher für eine gedämpfte Preisentwicklung als für eine nachhaltige Rally.

WTI Öl Chart (D1) Chartanalyse

WTI Öl Chart (D1) Chartanalyse
 

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 25.02.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

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