- Rohstoffpreisverfall: Die Öl- und Silberpreise sind stark gefallen
- TSMC übertrifft Gewinnerwartungen: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. meldete einen besser als erwarteten Quartalsgewinn von 505,7 Milliarden NT$ (16 Milliarden US$)
- Marktrotation: Trotz der Volatilität bei den Rohstoffen betrachten Analysten die aktuellen Preisbewegungen eher als eine Rotation des Kapitals denn als Anzeichen für eine anhaltende Trenderschöpfung.
- Rohstoffpreisverfall: Die Öl- und Silberpreise sind stark gefallen
- TSMC übertrifft Gewinnerwartungen: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. meldete einen besser als erwarteten Quartalsgewinn von 505,7 Milliarden NT$ (16 Milliarden US$)
- Marktrotation: Trotz der Volatilität bei den Rohstoffen betrachten Analysten die aktuellen Preisbewegungen eher als eine Rotation des Kapitals denn als Anzeichen für eine anhaltende Trenderschöpfung.
Der Ölmarkt verzeichnet erstmals seit sechs Tagen wieder rückläufige Notierungen. Auslöser der aktuellen Korrektur sind vor allem Signale aus Washington, die auf eine mögliche Entspannung geopolitischer Spannungen hindeuten.
- Strategische Pause: Präsident Trump deutete an, vorerst auf militärische Maßnahmen gegen den Iran verzichten zu wollen.
- Diplomatische Signale: Zudem erklärte er, man habe ihm zugesichert, dass die Regierung in Teheran das Vorgehen gegen Personen im Zusammenhang mit landesweiten Protesten beenden werde.
WTI Kurs aktuell: West Texas Intermediate (WTI) fiel von Niveaus nahe 61 US-Dollar und rutschte wieder unter 60 US-Dollar je Barrel. Brent-Öl gab ebenfalls deutlich nach und verlor rund 2,9%.
Marktstruktur bleibt entscheidend für die WTI Prognose: Der Terminmarkt zeigt weiterhin Backwardation bis März 2027 – das bedeutet, dass der Spotpreis über den kurzfristigen Futures notiert. Erst danach kippt die Struktur in ein ausgeprägtes Contango, bei dem spätere Liefertermine teurer sind als der Kassapreis. Diese Konstellation ist ein wichtiger Faktor für jede WTI Prognose, da sie Hinweise auf Angebot, Nachfrage und Lagerhaltung liefert.

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 15.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Silber korrigiert nach „frenetischer“ Kaufwelle
Auch Silber und andere Edelmetalle sind nach ihren jüngsten Rekordständen zurückgekommen. Die Korrektur folgt auf eine Phase außergewöhnlich starker Nachfrage, insbesondere in den USA und China.
Zoll-Aufschub sorgt für Abverkauf: Silber geriet unter Druck, nachdem Präsident Trump vorerst auf neue Zölle für wichtige Mineralimporte verzichtete. Zeitweise fiel Silber um rund 4%, wobei die Schwankungen intraday besonders hoch waren: Der Preis rutschte von knapp 93 US-Dollar in Richtung 86 US-Dollar je Unze.
Politische Neuausrichtung: Statt klassischer prozentualer Abgaben werden bilaterale Abkommen sowie mögliche „Preisuntergrenzen“ für Importe diskutiert.
Gold stabiler als Silber: Während Silber stärker nachgab, zeigte sich Gold robuster und verlor nur etwa 0,4%.

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 15.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Gesamtmarkt: Rotation statt Trendbruch
Trotz der Schwäche am Donnerstag gehen viele Marktbeobachter davon aus, dass die Rückgänge derzeit noch zu gering sind, um die starken Aufwärtstrends aus 2025 und Anfang 2026 nachhaltig zu gefährden. Die Bewegung wird eher als Kapitalrotation interpretiert – nicht als dauerhafte Trendwende.
Zusätzliche Unterstützung kam von starken Zahlen des Halbleitersektors: Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) meldete für das Dezemberquartal einen Nettogewinn von NT$505,7 Mrd. (ca. 16 Mrd. US-Dollar) und übertraf damit die Erwartungen von NT$467 Mrd.. US- und europäische Aktienindex-Futures legten daraufhin zu, während die TSMC-Aktie im lokalen Handel leicht um 1% nachgab.

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 15.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
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Ausblick / WTI Prognose: Kurzfristig bleibt der WTI Kurs anfällig für Nachrichten aus der Geopolitik und US-Statements. Solange jedoch die Backwardation-Struktur dominiert, bleibt der Markt grundsätzlich auf eine knappe kurzfristige Versorgung ausgerichtet – ein Punkt, der die WTI Prognose weiterhin stützt, auch wenn Zwischenkorrekturen jederzeit möglich sind.
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