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10:54 · 4. Februar 2026

Rekordumsatz für AMD. Bestätigt das Unternehmen damit seine führende Position?

AMD Prognose 2026: Rekordzahlen, KI-Wachstum & Marktreaktion | Börse Aktuell
Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze
  • Starkes operatives Wachstum trotz hoher Erwartungen 
  • KI- und Data-Center-Geschäft als zentraler Wachstumstreiber 
  • Kurzfristiger Börsendruck, langfristig solides Fundament 

Advanced Micro Devices (AMD) zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Prozessoren und Grafikkarten. Mit der Veröffentlichung der Q4-2025-Zahlen hat das Unternehmen eindrucksvoll bewiesen, dass es operativ und technologisch weiterhin zur Spitze der Halbleiterbranche gehört. Trotz einer insgesamt starken Performance reagierte die Börse aktuell jedoch verhalten, da die Prognose leicht unter den sehr hohen Markterwartungen lag.

►  AMD WKN: 863186 | ISIN: US0079031078 | Ticker: AMD

AMD Quartalszahlen Q4 2025: Umsatz- und Gewinnrekord

AMD erzielte im vierten Quartal 2025 einen Rekordumsatz von 10,27 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 34 % im Jahresvergleich entspricht und die Analystenschätzungen (9,65 Mrd. USD) klar übertraf.

Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) lag bei 1,53 USD und damit deutlich über der Erwartung von 1,32 USD. Diese Zahlen unterstreichen, dass AMD nicht nur stark wächst, sondern gleichzeitig seine Profitabilität weiter ausbaut.

Zentrale Finanzkennzahlen Q4 2025

  • Umsatz gesamt: 10,27 Mrd. USD (+34 % im Jahresvergleich)

  • Operativer Gewinn: 2,85 Mrd. USD (+41 %)

  • Bereinigtes EPS: 1,53 USD (+40 %)

  • Bruttomarge: 57 % (Vorjahr: 54 %)

  • Operative Marge: 28 % (Vorjahr: 26 %)

Wachstumstreiber: KI, Rechenzentren und High Performance Computing

Die Zahlen bestätigen eindrucksvoll, dass EPYC- und Ryzen-Prozessoren sowie KI-Beschleuniger zu den leistungsfähigsten Produkten am Markt zählen. Die Nachfrage steigt sowohl im klassischen PC-Segment als auch in KI-getriebenen Rechenzentren, einem der wichtigsten Wachstumsmärkte der Branche.

Umsatz nach Segmenten

  • Data Center: 5,38 Mrd. USD (+39 % im Jahresvergleich)

  • PC & Notebooks: 3,10 Mrd. USD (+34 %)

  • Gaming: 843 Mio. USD (+50 %)

 

Besonders das Rechenzentrumssegment profitierte von der steigenden Nachfrage nach KI-Beschleunigern und EPYC-Prozessoren. AMD gewinnt hier weiter Marktanteile, liegt jedoch weiterhin hinter Marktführer NVIDIA.

Börse aktuell: Warum die Aktie dennoch unter Druck geriet

Trotz der starken Zahlen fiel die Aktie nachbörslich. Der Grund: Die AMD Prognose für Q1 2026 lag zwar über den durchschnittlichen Analystenschätzungen, erfüllte jedoch nicht die sehr hohen Erwartungen des Marktes.

Gerade bei hoch bewerteten Wachstumsaktien reagieren Investoren sensibel auf selbst kleine Abweichungen vom „perfekten Szenario“.

AMD Prognose Q1 2026: Ausblick und Erwartungen

Für das erste Quartal 2026 erwartet AMD:

  • Umsatz: 9,5–10,1 Mrd. USD

  • Bruttomarge: ca. 55 %

  • Weiter steigende Investitionen in Forschung & Entwicklung

  • Fokus auf neue KI-Chips und Hochleistungsprozessoren

Die Prognose liegt über der Analystenerwartung von 9,39 Mrd. USD, zeigt jedoch ein etwas moderateres Wachstumstempo als vom Markt erhofft.

 


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Strategischer Ausblick: Langfristige AMD Prognose bleibt positiv

Das Management betont, dass AMD bestens für die nächste Wachstumsphase positioniert ist. Neue EPYC-Generationen und die MI325-KI-Beschleuniger, die in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen sollen, dürften insbesondere im Rechenzentrumsbereich für zusätzliche Impulse sorgen – auch in strategisch wichtigen Märkten wie China.

Langfristig sprechen mehrere Faktoren für AMD:

  • Starkes Wachstum in KI, HPC und Rechenzentren

  • Steigende Margen durch Skaleneffekte

  • Hohe Investitionen in Zukunftstechnologien

  • Solide Kapitalstruktur bei stabilem WACC

Fazit: AMD Aktie – kurzfristige Korrektur, langfristig stark

Die Q4-2025-Zahlen bestätigen die fundamentale Stärke von AMD. Umsatz- und Gewinnwachstum übertrafen die Erwartungen, und die strategische Ausrichtung auf KI und Hochleistungsrechnen bleibt ein zentraler Wachstumstreiber.

Die aktuelle Schwäche der Aktie ist vor allem auf Bewertungs- und Erwartungseffekte zurückzuführen. Langfristig bleibt die AMD Prognose positiv, während die jüngste Kursreaktion eher als kurzfristige Korrektur im Umfeld einer anspruchsvollen Bewertung zu interpretieren ist.

 

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