- Inflation kühlt weiter ab – vor allem dank Energie und nachlassender Shelter-Dynamik.
- Service-Inflation bleibt hartnäckig, was eine zu schnelle Fed-Lockerung unwahrscheinlich macht.
- Anleihemärkte reagieren deutlich dovisher, während FX-Volatilität moderat bleibt.
- Inflation kühlt weiter ab – vor allem dank Energie und nachlassender Shelter-Dynamik.
- Service-Inflation bleibt hartnäckig, was eine zu schnelle Fed-Lockerung unwahrscheinlich macht.
- Anleihemärkte reagieren deutlich dovisher, während FX-Volatilität moderat bleibt.
📊 Börse Aktuell: US-Inflation kühlt – aber Services bleiben hartnäckig
Die Börse Aktuell blickt gespannt auf die neuesten US-Inflationsdaten. Der Januar-CPI zeigt eine weitere Abkühlung der Gesamtinflation – ein positives Signal für Märkte und Notenbank. Gleichzeitig bleiben jedoch strukturelle Preisdynamiken im Dienstleistungssektor bestehen.
Während fallende Energiepreise für Entlastung sorgen, deuten „sticky“ Services und zollbedingte Preissteigerungen darauf hin, dass die Federal Reserve vorsichtig bleiben dürfte.
📌 Drei Key Takeaways
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Inflation kühlt weiter ab – vor allem dank Energie und nachlassender Shelter-Dynamik.
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Service-Inflation bleibt hartnäckig, was eine zu schnelle Fed-Lockerung unwahrscheinlich macht.
-
Anleihemärkte reagieren deutlich dovisher, während FX-Volatilität moderat bleibt.
📉 Headline vs. Core: Die Details entscheiden
Headline-Inflation (Gesamtindex):
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+0,2 % MoM (zuvor 0,3 %)
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2,4 % YoY
Kerninflation (exkl. Energie & Lebensmittel):
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+0,3 % MoM (zuvor 0,2 %)
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2,5 % YoY
Die Gesamtinflation sinkt – vor allem dank eines starken Rückgangs bei Energiepreisen. Benzinpreise fielen im Januar um 3,2 %.
Doch der Blick unter die Oberfläche zeigt weiterhin Druck:
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Dienstleistungen: +0,4 % MoM
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Flugpreise: +6,5 % MoM
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Möbel & Haushaltsgeräte (zollsensitiv): +0,7 % bis +1,3 %
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Computer & Software: +3,1 %
Positiv: Die Shelter-Komponente (Wohnen), einer der wichtigsten Inflationstreiber, verlangsamte sich auf +0,2 % MoM – ein starkes Signal für nachlassenden strukturellen Preisdruck.

🏦 Fed bekommt Spielraum – aber keine Entwarnung
Für die Federal Reserve bedeutet der aktuelle CPI-Bericht vor allem eines: Zeitgewinn.
Die Kombination aus:
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sinkender Headline-Inflation
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moderater Kernrate
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stabiler Arbeitsmarktlage
gibt der Fed Spielraum, eine geldpolitische Lockerung zu diskutieren – ohne sofort handeln zu müssen.
Allerdings dürften hawkishe FOMC-Mitglieder wachsam bleiben. Die anhaltende Service-Inflation sowie Preisanstiege in zollsensitiven Warengruppen könnten eine zu schnelle Lockerung verhindern.
📈 Marktreaktion: Anleihen im Rally-Modus
Die Börse Aktuell reagierte vor allem im Rentenmarkt deutlich:
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10-jährige US-Renditen fielen auf rund 4,06 % – Tiefstand seit drei Monaten
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Futures auf 10Y-Treasuries stiegen auf das höchste Niveau seit Dezember 2025
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Zinssenkungserwartungen für Juni 2026 bleiben bei rund 90 %
Am Devisenmarkt wurden Dollar-Gewinne zunächst neutralisiert. Die Volatilität blieb insgesamt begrenzt, da der CPI weitgehend im Rahmen der Erwartungen lag.

Fazit
Die Börse Aktuell erhält mit dem Januar-CPI ein konstruktives Signal: Die Disinflation schreitet voran. Besonders der Rückgang bei Shelter und Energie stärkt das Vertrauen in einen nachhaltigen Trend.
Dennoch bleibt der Weg zurück zum 2 %-Ziel anspruchsvoll. Persistente Service-Inflation und zollbedingte Preissteigerungen könnten die Fed zu Geduld zwingen.
Kurzfristig profitieren Anleihemärkte von der Entwicklung, während Aktien und Devisen auf weitere makroökonomische Impulse warten. Die Inflation verliert an Dynamik – doch sie ist noch nicht besiegt.
US Dollar Index Chart (D1) Chartanalyse
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 13.02.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
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