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10:25 · 21. Januar 2026

Wie geht es weiter mit den Zinssätzen in Großbritannien❓ Tabak und Flugpreise treiben die Preise in der Wirtschaft in die Höhe 📈

Börse Aktuell: UK News – Inflation in Großbritannien steigt auf 3,4% und BoE bleibt vorsichtig
Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze
  • Inflation steigt wieder: UK-Verbraucherpreise klettern auf 3,4% im Jahresvergleich (zuvor 3,2%)  
  • BoE bleibt vorsichtig: Dienstleistungs-Inflation bei 4,5% hält den Druck hoch, trotzdem erwartet die Bank of England im Frühjahr eine Annäherung an das 2%-Ziel  
  • Arbeitsmarkt schwächer, Pfund stabilisiert

Die Inflation in Großbritannien hat im Dezember erstmals seit fünf Monaten wieder angezogen. Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg auf 3,4% im Jahresvergleich, nach 3,2% im November – und lag damit leicht über den Erwartungen der Ökonomen (3,3%). Auslöser waren vor allem höhere Tabaksteuern sowie steigende Flugpreise.

Ein wichtiger Faktor für die Bank of England (BoE), die sogenannte Dienstleistungs-Inflation, erhöhte sich auf 4,5% (zuvor 4,4%) und fiel damit etwas schwächer aus als befürchtet. Die BoE erwartet weiterhin, dass sich die Inflation im Frühjahr in Richtung des 2%-Ziels bewegt – unterstützt durch staatliche Maßnahmen wie das Einfrieren von Bahnpreisen und sinkende Energiekosten.

Trotzdem deuten die aktuellen Daten darauf hin, dass die Notenbank sich dem Ende ihres Zinssenkungszyklus nähert. Entscheidend bleibt dabei der Arbeitsmarkt, der zunehmend Anzeichen einer Abkühlung zeigt.


UK News: Was treibt die Inflation in Großbritannien?

Im Dezember stiegen die Tabakpreise um 3% im Monatsvergleich, nachdem Steueranpassungen zeitlich verschoben wurden. Noch stärker fiel die Entwicklung bei Flugtickets aus: Flugpreise sprangen um 28,6% im Monatsvergleich, was zur höchsten Transportinflation seit 2022 beitrug.

Auch Lebensmittelpreise legten zu und stiegen auf 4,5% im Jahresvergleich, vor allem durch höhere Kosten bei Brot und Getreide. Gleichzeitig gab es Rückgänge in einzelnen Konsumkategorien wie Freizeit, Spiele und Sportausrüstung.

 


Börse Aktuell: Entspannung bei Industriekosten – aber Arbeitsmarkt schwächer

Während die Verbraucherpreise anziehen, zeigen sich bei den Produktionskosten deutliche Signale der Entspannung: Erzeugerpreise blieben unverändert, während Rohstoff- und Brennstoffpreise fielen. Das spricht dafür, dass der übergeordnete disinflationäre Trend weiterhin intakt ist.

Bloomberg-Ökonomen gehen davon aus, dass der Anstieg der Inflation im Dezember die geldpolitische Linie der BoE kaum verändert, da die mittelfristige Entwicklung weiterhin nach unten zeigt.

Auf der Arbeitsmarktseite nehmen die Schwächesignale zu:

  • Lohnwachstum auf dem niedrigsten Stand seit 2020

  • Arbeitslosenquote bei 5,1%

  • Stellenangebote leicht gestiegen, trotz insgesamt nachlassender Dynamik

Positiv überraschte hingegen das Wachstum: Im November stieg das BIP um +0,3% im Monatsvergleich, was auf eine gewisse Widerstandsfähigkeit der britischen Wirtschaft hindeutet.

Grafik zur Entwicklung der Verbraucherpreise im Vereinigten Königreich. Quelle: ONS, Bloomberg Financial Lp

Quelle: Bloomberg Financial Lp

 

GBP/USD und Ausblick: Wie reagiert der Markt?

Nach Veröffentlichung der Daten gab das britische Pfund leicht nach, stabilisierte sich jedoch wieder um USD 1,3440. Die Erwartungen an künftige Zinssenkungen bleiben weitgehend unverändert.

Der Terminmarkt signalisiert derzeit:

  • eine Zinssenkung 2026 ist vollständig eingepreist

  • 83% Wahrscheinlichkeit für eine zweite Senkung zum Jahresende

 

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