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09:55 · 13. Mai 2026

WTI Rohöl: EIA deutet auf einen stärkeren Versorgungsschock als erwartet hin 🔎

WTI Aktuell: WTI Preis bleibt trotz Rücksetzer nahe 100 USD
Das Wichtigste in Kürze
Das Wichtigste in Kürze
  • Der WTI Preis bleibt trotz leichter Rücksetzer nahe 100 USD 
  • Die EIA erwartet einen deutlich stärkeren Angebotsschock mit Produktionsausfällen von bis zu 10,8 Millionen Barrel pro Tag 
  • Gleichzeitig schwächen hohe Energiepreise die globale Nachfrage 

Der Ölmarkt bleibt weiterhin stark von den Entwicklungen im Nahen Osten abhängig. Sowohl Brent als auch der WTI Preis notieren trotz eines leichten Rückgangs weiterhin in der Nähe von 100 USD pro Barrel. Die Sorge um anhaltende Lieferunterbrechungen rund um die Straße von Hormus sorgt dafür, dass die Preise auf hohem Niveau bleiben.

Nach drei Handelstagen mit deutlichen Kursgewinnen kam es heute zwar zu moderaten Gewinnmitnahmen, dennoch bleibt die Lage angespannt. Anleger beobachten insbesondere die fragile Waffenruhe in der Region sowie das bevorstehende Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping in China. Diese Faktoren könnten entscheidend für die weitere Entwicklung beim WTI Preis sein.

WTI Aktuell: EIA erwartet länger anhaltenden Angebotsschock

Die jüngsten Prognosen der US-Energiebehörde EIA deuten auf einen deutlich stärkeren und länger anhaltenden Angebotsschock hin als bisher angenommen. Demnach könnte die Straße von Hormus bis Ende Mai faktisch blockiert bleiben. Die daraus resultierenden Ausfälle der Ölproduktion im Nahen Osten könnten in diesem Monat bei rund 10,8 Millionen Barrel pro Tag liegen.

Dadurch dürften die globalen Ölreserven im Jahresverlauf um rund 2,6 Millionen Barrel pro Tag sinken. Das wäre ein deutlich stärkerer Rückgang als in früheren Prognosen erwartet. Die EIA rechnet damit, dass Brent im Mai und Juni durchschnittlich bei etwa 106 USD pro Barrel liegen wird, bevor sich die Preise gegen Jahresende wieder in Richtung 89 USD bewegen könnten. Auch der WTI Preis dürfte von dieser Entwicklung profitieren.

Gleichzeitig warnt die Behörde davor, dass sich die Lage weiter zuspitzen könnte. Sollten die Störungen einen weiteren Monat anhalten, könnten die Ölpreise kurzfristig um zusätzliche 20 USD pro Barrel steigen.

Hohe Ölpreise belasten die Nachfrage

Während das Angebot unter Druck steht, verschlechtert sich gleichzeitig der Ausblick für die globale Nachfrage. Die EIA hat ihre Prognose für das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage deutlich gesenkt - von zuvor 600.000 auf nur noch 200.000 Barrel pro Tag.

Als Hauptgrund nennt die Behörde die zunehmende Nachfrageschwäche infolge hoher Energiepreise. Steigende Kraftstoffkosten belasten nicht nur Verbraucher, sondern erhöhen auch die Inflationsrisiken weltweit. Dadurch geraten Zentralbanken und die US-Wirtschaft zusätzlich unter Druck.

Für Anleger bleibt der Fokus damit klar auf der weiteren Entwicklung im Nahen Osten sowie auf möglichen Auswirkungen auf den WTI Preis und die globale Konjunktur gerichtet.

WTI Prognose im Stundenchart

Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 12.05.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

 

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