- Asien stabil, Japan mit starken Konjunktursignalen
- Australischer Dollar nach Arbeitsmarktdaten gefragt
- Fed signalisiert Unsicherheit beim Inflationsziel
- Asien stabil, Japan mit starken Konjunktursignalen
- Australischer Dollar nach Arbeitsmarktdaten gefragt
- Fed signalisiert Unsicherheit beim Inflationsziel
Börse Aktuell zeigt sich die Handelssitzung im asiatisch-pazifischen Raum überwiegend ruhig. Die Stimmung an den Märkten bleibt stabil, während die Kursbewegungen bei den meisten Indizes auf eine Spanne von lediglich +/- 0,50% begrenzt sind. Der japanische Nikkei notiert nahezu unverändert, während Singapur und Australien leichte Zugewinne verzeichnen.
In Japan steigt der JP225 um 0,02%. Der SG20cash in Singapur legt um 0,88% zu, während der australische AU200.cash ein Plus von 0,55% erreicht. Insgesamt bleibt die Risikobereitschaft moderat, was sich auch im Devisenmarkt widerspiegelt.
Der australische Dollar gehört heute zu den stärkeren G10-Währungen. Auslöser waren solide Arbeitsmarktdaten, die die Erwartungen an eine mögliche Zinserhöhung durch die Reserve Bank of Australia (RBA) im März erhöhten. Das Währungspaar AUDUSD stieg zeitweise um 0,25% auf 0,7070, bevor ein Teil der Bewegung wieder korrigiert wurde.
Die Beschäftigung in Australien stieg im Januar um 17,8 Tsd., was zwar kein außergewöhnlich starker Wert ist, jedoch blieb die Arbeitslosenquote bei 4,1% und lag damit unter den Prognosen. Zusätzlich stiegen die geleisteten Arbeitsstunden um 0,6%. Bemerkenswert ist, dass die Arbeitslosenquote nun bereits vier Monate in Folge zurückging – ein ähnliches Muster war zuletzt vor dem Straffungszyklus im Jahr 2022 zu beobachten.
Auch Japan liefert starke Konjunktursignale: Die Kernaufträge für Maschinenbau sprangen um 19,1% im Monatsvergleich sowie um 16,8% im Jahresvergleich nach oben und übertrafen die Markterwartungen deutlich. Nach den starken Rückgängen im November deutet die aktuelle Erholung darauf hin, dass die Schwächephase nur vorübergehend war. Die Daten sprechen für anhaltende Investitionsdynamik und unterstützen damit die Erwartungen eines fortgesetzten Wachstums in Japan.
Diese positiven Investitionszahlen stärken zugleich die Perspektiven für japanische Aktien. Zusätzlich beschleunigten sich zuletzt die Kapitalzuflüsse aus dem Ausland in den japanischen Markt, was die Aktienmärkte weiter stützen könnte.
Allerdings bleibt die politische Lage ein Unsicherheitsfaktor: Rund zwei Drittel der japanischen Unternehmen äußerten Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Disziplin unter Premierministerin Takaichi. Die geplanten Steuererleichterungen und höheren Ausgabenprogramme haben den Anleihemarkt verunsichert und die Renditen nach oben gedrückt. Unternehmen befürchten eine mögliche Yen-Abwertung sowie steigende Finanzierungskosten.
Im Fokus der globalen Märkte stehen zudem die Protokolle der US-Notenbank. In den Minutes zur Januar-Sitzung wurde die explizite Formulierung entfernt, wonach das 2%-Inflationsziel bis 2028 erreicht werden soll. Die Analysten der Fed bewerten die Inflationsentwicklung nun als leicht höher als noch in den Dezember-Projektionen. Diese Änderung signalisiert zunehmende Unsicherheit über die letzte Phase der Inflationsbekämpfung. Für die Märkte könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass das Szenario „höhere Zinsen für längere Zeit“ weiterhin an Bedeutung gewinnt.
Die Protokolle bestätigen zudem, dass Jerome Powell Vorsitzender der Federal Reserve bleibt, bis sein Nachfolger offiziell bestätigt wird. Medienberichten zufolge könnte sich das Bestätigungsverfahren für Kevin Warsh aus politischen Gründen im US-Senat verzögern.
Zusätzlich sorgt die geopolitische Lage für Aufmerksamkeit: Berichte deuten darauf hin, dass das US-Militär auf mögliche Angriffe gegen Iran vorbereitet ist, auch wenn bislang keine endgültige Entscheidung getroffen wurde. Die Situation bleibt dynamisch und politisch sensibel, was jederzeit neue Impulse für Risikoanlagen und Rohstoffmärkte auslösen könnte.
Damit bleibt Börse Aktuell die Marktstimmung insgesamt ruhig, jedoch mit wichtigen Impulsen aus Australien, Japan und den USA. Der heutige Marktbericht Börse zeigt, dass trotz geringer Indexbewegungen mehrere Faktoren das Potenzial haben, die Märkte kurzfristig stärker zu beeinflussen.

Quelle: xStation5 von XTB,
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