- Börse aktuell: Die Hoffnung auf eine Deeskalation zwischen den USA und dem Iran sorgt für steigende Aktienkurse und fallende Ölpreise.
- Markt News: Die Fed-Sitzung und neue US-Zölle bleiben die wichtigsten Risikofaktoren für die Finanzmärkte.
- Gold profitiert vom schwächeren US-Dollar, während Nvidia und der Börsendebütant CXMT im Technologiesektor im Fokus stehen.
- Börse aktuell: Die Hoffnung auf eine Deeskalation zwischen den USA und dem Iran sorgt für steigende Aktienkurse und fallende Ölpreise.
- Markt News: Die Fed-Sitzung und neue US-Zölle bleiben die wichtigsten Risikofaktoren für die Finanzmärkte.
- Gold profitiert vom schwächeren US-Dollar, während Nvidia und der Börsendebütant CXMT im Technologiesektor im Fokus stehen.
Die Börse aktuell wird von einer Kombination aus geopolitischer Entspannung, neuen US-Zöllen und der bevorstehenden Fed-Sitzung geprägt. Während eine vorläufige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran die Risikobereitschaft der Anleger erhöht, bleiben die Lage in der Straße von Hormus sowie die US-Geldpolitik die wichtigsten Treiber der Markt News.
Nach zwei Wochen US-Luftangriffen haben Washington und Teheran eine gegenseitige Pause militärischer Angriffe angekündigt. Die USA setzten ihre Luftschläge aus, nachdem Berater auf sinkende Munitionsbestände und eine begrenzte Zahl verbleibender Ziele hingewiesen hatten. Der Iran erklärte im Gegenzug, auf Vergeltungsmaßnahmen zu verzichten, solange die USA ihre Angriffe aussetzen. Dennoch bleibt die Lage fragil: Die Straße von Hormus ist weiterhin faktisch blockiert, und bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm gibt es keine Fortschritte. Zusätzliche Spannungen entstehen durch den ukrainischen Angriff auf ein iranisches Handelsschiff im Kaspischen Meer.
Markt News: Neue US-Zölle und Fed bestimmen die Stimmung
Auch wirtschaftspolitisch stehen die Märkte unter Druck. Am Freitag traten neue US-Zölle unter Präsident Trump in Kraft. Betroffen sind rund 60 Handelspartner, darunter die EU, China, Großbritannien und Kanada. Die Importzölle liegen zwischen 10% und 12,5%. Da die Maßnahme erwartet wurde, reagierten die Finanzmärkte zunächst gelassen. Marktstrategen sehen darin jedoch einen dauerhaften Belastungsfaktor für das globale Wirtschaftswachstum.
Im Mittelpunkt steht nun die Fed-Sitzung am 28. und 29. Juli unter Vorsitz von Kevin Warsh. Die Terminmärkte rechnen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 30-38% für eine Zinserhöhung. Hintergrund sind die zuletzt gestiegenen Ölpreise sowie die restriktiven Aussagen mehrerer FOMC-Mitglieder.
Börse aktuell: Aktienmärkte legen deutlich zu
Die Hoffnung auf eine Deeskalation sorgte für kräftige Kursgewinne an den Aktienmärkten. Die Futures auf den S&P 500 stiegen um rund 0,7-0,9%, während der Nasdaq 100 zeitweise bis zu 1,2% zulegte. Die Futures auf den Dow Jones gewannen rund 0,6%. Damit erholten sich die US-Indizes nach den Verlusten der vergangenen zwei Wochen.
Auch in Asien zeigte sich ein überwiegend freundliches Bild. Der australische ASX 200 legte um 1,17% zu, der Hang Seng gewann 0,81% und der CSI 300 stieg um 0,25%. In Japan entwickelte sich der Markt uneinheitlich: Während der Nikkei 225 leicht nachgab, verzeichnete der Topix deutliche Gewinne.
Ölpreis fällt deutlich - Anleiherenditen sinken
Die Entspannung im Nahen Osten belastete den Ölpreis erheblich. WTI verlor zeitweise mehr als 5% und fiel auf rund 84,50 US-Dollar je Barrel. Brent verbilligte sich um knapp 5% auf etwa 87,50 US-Dollar.
Parallel dazu sanken die Renditen amerikanischer Staatsanleihen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen fiel um vier bis fünf Basispunkte auf 4,63%, während dreißigjährige Anleihen auf 5,12% nachgaben. Geringere Energiepreise und sinkende Anleiherenditen könnten den Inflationsdruck abschwächen. Allerdings bleiben die Renditen angesichts der Unsicherheit über den weiteren Kurs der Fed auf einem vergleichsweise hohen Niveau.
China liefert starke Konjunkturdaten
Positive Impulse kamen aus China. Die Industriegewinne stiegen im Juni im Jahresvergleich um 15,1%, nachdem sie im Mai noch um 21,1% zugelegt hatten. Für das gesamte erste Halbjahr ergibt sich ein Plus von 18,7%. Trotz der leichten Abschwächung bleibt das Wachstum dank der hohen Nachfrage nach KI- und Halbleitertechnologien robust.
Gold profitiert vom schwächeren US-Dollar
Der US-Dollar geriet angesichts der gestiegenen Risikobereitschaft unter Druck. Davon profitierten Edelmetalle. Gold verteuerte sich um rund 1% auf etwa 4.090 bis 4.110 US-Dollar je Unze. Unterstützt wurde der Anstieg zusätzlich durch deutlich gestiegene Goldimporte Chinas. Silber gewann sogar mehr als 2%, während Erdgas infolge des Ölpreisrückgangs um knapp 3% nachgab.
Unternehmens-News: CXMT sorgt für Rekordstart
Für Aufsehen sorgte der Börsengang des chinesischen Speicherchip-Herstellers CXMT an der Shanghai STAR Market. Die Aktie schoss am ersten Handelstag um mehr als 500% nach oben. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 3,5 Billionen Yuan zählt das Unternehmen nun zu den wertvollsten börsennotierten Konzernen Chinas.
Zudem verhandelt Nvidia über einen umfangreichen Speicherchip-Deal mit SK Hynix und führt Gespräche über eine milliardenschwere Finanzierung eines Rechenzentrumsprojekts mit OpenAI. Beide Entwicklungen könnten die langfristigen Wachstumsaussichten im KI-Sektor weiter verbessern.
Ausblick: Ifo-Index und US-Konjunkturdaten im Fokus
Zum Wochenstart richtet sich der Blick auf den deutschen Ifo-Geschäftsklimaindex sowie auf die US-Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter und den Dallas-Fed-Index. Gleichzeitig beobachten Anleger aufmerksam, ob die Entspannung zwischen den USA und dem Iran Bestand hat. Zusätzlich dürfte die Fed-Entscheidung am Mittwoch sowie die anlaufende Berichtssaison mehrerer Mag7-Unternehmen die Richtung an den Märkten vorgeben.
ONLINE-BROKER WAHL 2026
- Brokervergleich.de sucht den Broker des Jahres
- XTB setzt auf deine Stimme!
- JETZT mitmachen - der Veranstalter verlost tolle Preise unter allen Teilnehmern
FAQ
Warum steigen die Aktienmärkte heute?
Die Aussicht auf eine vorläufige Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran erhöht die Risikobereitschaft der Anleger.
Warum fällt der Ölpreis?
Die angekündigte Pause militärischer Angriffe reduziert kurzfristig die Sorgen über Angebotsausfälle im Nahen Osten.
Welche Termine sind heute wichtig?
Im Fokus stehen der deutsche Ifo-Index, US-Konjunkturdaten sowie die Erwartungen an die anstehende Fed-Sitzung.
DAX: Seitwärtsbewegung wahrscheinlich! 🔴 Chartanalyse, Prognose & Wochenausblick
Bitcoin & Krypto News: Trotz Geopolitik-Druck vor der Fed-Zinsentscheidung 🪙
GOLD: Stabilisierung oberhalb der 4.000?! 🟡 Analyse & Prognose
BÖRSE HEUTE:Aktien entwickeln sich uneinheitlich - Technologieaktien bleiben zurück, Europa legt dank Unternehmensergebnissen und PMI-Daten zu (24.07.2026)
Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte
Der Autor (m/w/d) kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.
Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. Die Publikation stellt weder ein Angebot noch eine Beratung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten irgendeiner Finanzanlage dar. XTB ist nicht dazu verpflichtet, die Informationen in dieser Marketingmitteilung zu aktualisieren, abzuändern oder zu ergänzen, wenn sich ein in dieser Publikation genannter Umstand oder eine darin enthaltene Stellungnahme, Einschätzung, Idee oder Prognose ändert oder unzutreffend wird. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!
Die bereitgestellten Informationen enthalten KEINE Kostenbetrachtung wie Transaktionskosten, Konvertierungskosten oder Spreads. Solche Kosten können anfallen und die Ergebnisse beeinflussen. Die Rendite kann sich aufgrund von Währungsschwankungen erhöhen oder verringern, wenn die Angaben auf Zahlen beruhen, die auf eine andere Währung als die offizielle Währung des Landes lauten, in dem der Anleger oder potenzielle Anleger ansässig ist bzw in welcher Währung das Handelskonto geführt wird.
XTB S.A. (samt Zweigniederlassungen) ist kein Steuerberater und prüft nicht, ob eine Anlageentscheidung für die Kunden steuerlich günstig ist. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen eines Kunden ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein. Kurse bzw. der Wert eines Finanzinstruments können steigen und fallen.
RISIKOHINWEIS für CFD
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.